Gerade in der kalten Jahreszeit legt gerne mal eine entladene Starterbatterie den Wagen lahm. Man dreht den Schlüssel im Schloss oder drückt auf den Startknopf – und nichts passiert. Das betrifft nicht nur Verbrenner, sondern auch E-Autos, die neben dem großen Akku auch eine herkömmliche Starterbatterie eingebaut haben.
Grund: Gerade im Winter werden viele Verbraucher im Auto wie Heizung, Gebläse sowie Sitz-, Lenkrad-, Seitenspiegel- und Scheibenheizung besonders intensiv genutzt. Ist man öfter nur auf Kurzstrecken unterwegs, lädt die Lichtmaschine nicht genug nach.
Diagnose: Eine schwache Starterbatterie kann man frühzeitig erkennen. Beispielsweise an einem langsameren Motorstart oder wenn das Licht beim Start schwächer wird. Weiteres Erkennungsmerkmal: Leuchtet man mit den Scheinwerfern beispielsweise auf eine Garagenwand und ändert sich die Lichtintensität, wenn man aufs Gaspedal tritt, könnte die Batterie geschwächt sein.
Aufladen: Mit einem passenden Charger aus dem Fachhandel kann man den Akku frisch halten oder wieder laden. Unbedingt Bedienungsanleitung von Auto und Gerät beachten! Idealerweise macht man dies in einer Garage. Der Ladevorgang kann durchaus mehrere Stunden dauern.
Auch mit einer Fahrt von mindestens 30 Minuten, am besten über Land, kann man die Batterie wieder aufladen. Dabei sollte man möglichst alle unnötigen Verbraucher ausschalten. VP