Wer Heizkosten sparen und seine Fenster langfristig erhalten will, sollte die Dichtungen regelmäßig überprüfen und pflegen. Das rät Zukunft Altbau, ein vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördertes Informationsprogramm. Denn nur, wenn Dichtungen intakt sind und luftdicht zwischen Fensterrahmen und dem öffenbaren Fensterflügel abschließen, können sie Feuchtigkeit und Zugluft abhalten, Wärmeverluste vermeiden und für Lärmschutz sorgen.
Bewegen sich die
Vorhänge?
Ob Fenster und Außentüren dicht schließen, lässt sich am besten bei Wind prüfen. Wenn Vorhänge sich bewegen, obwohl die Fenster geschlossen sind, liegt auf jeden Fall eine Undichtigkeit vor. Manchmal reicht es dann, wenn man zusätzlich Dichtgummis oder Dichtungsbürsten aufklebt. Manchmal sollte man allerdings die vorhandenen Dichtungen komplett austauschen.
Wie bei allen beweglichen Teilen handelt es sich bei Fensterdichtungen um Verschleißteile. Verzogene Rahmenprofile, ein sich verändernder Anpressdruck und andere mechanische Belastungen lassen diese altern. Meist ist ein Austausch nach 20 bis 25 Jahren erforderlich, so Zukunft Altbau. Oft lohnt sich der Tausch aber auch schon früher – zumal viele ältere Dichtungsmaterialien nicht die Qualität heutiger Produkte haben.
Wichtig ist, nicht nur die Dichtungen selbst zu überprüfen, so die DIY Academy in Köln. So sollte man darauf achten, dass bei Kunststofffenster der Abfluss an der Entwässerungsrinne schmutzfrei bleibt. Holzfenstern sollte man auf Risse im Anstrich der Rahmen kontrollieren. Denn dort kann Feuchtigkeit eindringen und sich im Laufe der Zeit Schimmel bilden. Kleine Schäden können Heimwerker selbst ausbessern. dpa