Welche Stadt vermietet am besten?

von Redaktion

Mietniveau, Ertrag, Mieterbindung

Zwischen Vermietern in deutschen Großstädten gibt es regionale Unterschiede bei Mietniveaus, Ertragspotenzialen und der Mieterbindung. Das zeigt der „Vermieterspiegel 2025“ des Softwareanbieters immocloud, basierend auf mehr als 400.000 verwalteten Wohnungen und aktiven Mietverhältnissen. Der Bericht wertet hier mehrere Komponenten aus – und versucht dadurch, die Attraktivität der Städte für und durch Vermieter zu beziffern.

Höchste Mietbindung
in Düsseldorf

Eine Komponente ist etwa die Mieterbindung sowie der Unterschied des Mietpreises bei Neuvermietung oder in bestehenden Mietverträgen. So erzielen bei Neuvermietungen Vermieter in Berlin im Schnitt 58 Prozent höhere Kaltmieten als bei bestehenden Verträgen. In Frankfurt beträgt der Unterschied 57, in Leipzig 51 Prozent. Langfristige Mietverhältnisse bieten dagegen stabilere, aber geringere Erträge. Mit einer durchschnittlichen Wohndauer von 9,1 Jahren bietet Düsseldorf Vermietern besondere Cashflow-Sicherheit. Hamburg verzeichnet mit 3,4 Jahren die kürzeste Wohndauer, was zu mehr Mieterwechseln und Verwaltungsaufwand führt.

Was die Studie auch zeigt: Kleinere Wohnungen bringen höhere Mieterträge. So erzielen Wohnungen zwischen 20 und 40 Quadratmetern bundesweit rund 37 Prozent höhere Quadratmetererträge als große Familienwohnungen. Die teuersten Mieten insgesamt werden in München abgerufen, mit durchschnittlich 18,08 Euro pro Quadratmeter.

Und wer ist laut des Vermieterspiegels generell die beste Vermieter-Stadt? Ganz vorne liegen Düsseldorf und Frankfurt am Main. Beide Städte zeigen Potenzial für zwei beliebte Vermieterstrategien: Der Report identifiziert Düsseldorf als Standort für langfristige, stabile Vermietungsmodelle und Frankfurt als renditeorientierten Markt mit dynamischem Mietgeschehen. dpa

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