Deutsche kaufen deutsche Autos

von Redaktion

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen sind 36 Prozent bereit, einen Aufpreis zu zahlen

Um die heimischen Arbeitsplätze zu schützen, bevorzugen laut einer Umfrage 52 Prozent ein deutsches Auto, um die eigenen Daten zu schützen, sind es 50 Prozent. 36 Prozent sind sogar bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Dies ergab eine Studie im Auftrag des Beratungsunternehmens Deloitte.

Dem Bekenntnis folgen Taten: Im November entschieden sich 61 Prozent der Autokäufer für ein deutsches Fabrikat. Diese Treue könnte sich jedoch bald ändern, so die Experten von Deloitte. Noch würden sehr gutes Image und Markenpräsenz den Ausschlag bei der Kaufentscheidung geben, doch für 70 Prozent der Käufer zählt inzwischen primär das Preis-Leistungs-Verhältnis. Noch sehen hierbei 46 Prozent die deutschen Autobauer im Vorteil. Weltweit haben dagegen chinesische Hersteller in den vergangenen Jahren insbesondere bei E-Autos deutlich Marktanteile gewonnen. Von Januar bis September dieses Jahres lag der globale Marktanteil an Stromern chinesischer Marken bei 59 Prozent. 2.020 waren es noch 28 Prozent. In Deutschland betrug der Anteil neu verkaufter Autos chinesischer Hersteller in den ersten elf Monaten sechs Prozent. vp

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