Der Y-Schnitt ist eine spezielle Schnitttechnik in der Holzverarbeitung, bei der zwei schräge Schnitte in entgegengesetzter Richtung ausgeführt werden, sodass ein „Y“-förmiges Profil entsteht. Diese Technik wird häufig verwendet, um präzise und ästhetische Verbindungen oder Aussparungen in Holz zu erzeugen. Durch die schrägen Schnitte wird das Material sauber getrennt, und es entsteht ein Rand ohne Fransen, der für filigrane Arbeiten besonders geeignet ist. Der Y-Schnitt findet vor allem bei der Herstellung von Möbeln, bei Holzverbindungen und in der kunsthandwerklichen Holzbearbeitung Anwendung. Er ermöglicht es, Verbindungen besonders stabil und formschön zu gestalten, da die Flächen eng aneinanderpassen und sich leicht verleimen lassen. Nur am Rande: Den Y-Schnitt kennen kundige Krimifans vor allem aus dem Bereich der Gerichtsmedizin. Mit einem Schnitt in Y- oder T-Form öffnet in der Regel der Rechtsmediziner bei einer Obduktion den Oberkörper, um die Todesursache des Opfers zu ermitteln. Ck