Reichweitenangst bei E-Auto

von Redaktion

Reichweitenangst ist vermutlich das am meisten geäußerte Vorurteil, wenn es um E-Autos geht. Was passiert, wenn der Akku vollständig leer ist? Das wollte der ADAC wissen und bei sechs verschiedenen Stromern herausfinden, ob und wie die Autos bei leerem Akku warnen und ob die Fahrzeuge bei null Prozent Ladezustand tatsächlich stehen bleiben.

Im Test wiesen alle Autos optisch darauf hin, dass die Akkuladung zur Neige geht. Je näher sich der Ladezustand den null Prozent nähert, desto energischer erfolgen die Warnungen, zur optischen kommt eine akustische dazu. Dann wird auch die Leistungsabgabe spürbar schwächer, die Beschleunigung nimmt ab. Spätestens dann sollte man nach einer Lademöglichkeit suchen.

Bleibt man doch liegen, helfen nur noch eine mobile Lademöglichkeit oder der Abschleppdienst. Auf keinen Fall sollte man ein liegengebliebenes E-Auto rollen, denn dabei erzeugt der Motor Spannung, die die Elektronik im Fahrzeug beschädigen kann.

In der Bedienungsanleitung steht, ob man den liegengebliebenen Stromer abschleppen darf. Dies ist meist nicht der Fall. In der Regel ist der Transport auf einem Abschleppwagen mit Ladefläche die sicherste Methode, um Schäden zu vermeiden.

Stromer fahren länger, als man oft denkt. Dennoch sollte man die letzte Reserve nach Möglichkeit nicht benutzen. VP

Artikel 1 von 11