Unsere Arbeitswelt wird immer mobiler, für viele sogar im wahren Wortsinn. Laut einer Umfrage von Forsa im Auftrag von Continental erledigen 25 Prozent der Autofahrer zumindest gelegentlich berufliche Tätigkeiten im Auto. 15 Prozent gaben sogar an, auch während der Fahrt zu tippen, texten sowie zu telefonieren. Sie räumten sogar ein, auch komplexe Tätigkeiten wie Video-Calls oder das Verfassen von Nachrichten auszuführen.
Die Rechtslage ist eindeutig: Ein elektronisches Gerät darf nur benutzt werden, wenn es weder aufgenommen noch gehalten werden muss und eine Sprachsteuerung verwendet wird.
Zur Bedienung muss ein kurzer Blick genügen, ansonsten dürfen die Geräte nur bei vollständig ausgeschaltetem Motor genutzt werden. Doch bei der Umfrage gaben 59 Prozent der Autofahrer, die gelegentlich am Steuer arbeiten, an, diese Vorgaben zu kennen. Weitere 38 Prozent hatten zumindest eine grobe Vorstellung davon.
Neben dem Sicherheitsrisiko drohen beim Erwischtwerden empfindliche Strafen: bis zu 228,50 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. V. PFAU