von Redaktion

Mit dem Krönungsball im Kurhaus am Samstag, 10. Januar, startet die Faschingsgilde Bad Aibling in närrische Session 2026. Für den heuer recht kurzen Fasching – am Aschermittwoch, 18. Februar, ist „alles vorbei“ wie ein altbekannter Karnevals-Schlager besagt – ist die Aiblinger Gilde erneut bestens gerüstet.

Lisa Lederer und Marinus Halbig, das diesjährige Prinzenpaar, erhält beim Krönungsball die Insignien seiner Macht und ihre „herrschaftlichen Beinamen“. Das Präsidium um den Ersten Präsidenten Stefan Seidl ist seit Jahren „kampferprobt“, mit allen „Faschings-Wassern“ gewaschen und ist für die Herausforderungen des kommenden Faschings bestens gewappnet.

Diese Erfahrung ist von Nöten, rollt doch am Sonntag, 15. Februar wieder der große Faschingszug durch die Kurstadt. Unterstützt wird das vierköpfige Präsidium, dem noch Josef Turner als Zweiter Präsident, Milena Fadle als Finanzministerin und Marina Seidl als Innenministerin angehören, von einem Elferrat, der zahlenmäßig so groß wie nie ist. 38 Köpfe zählt das „Team hinter dem Team“, die angesichts der zahlreichen Auftritte in Stadt- und Landkreis erforderlich sind.

Vom Hofmarschall, Fahnenträger, Minister für Ton und Technik, Zeremonienminister, Ordensministerinnen über Garde- und Prinzenpaar-Betreuer bis hin zu den Verantwortlichen für Faschingswagen, Öffentlichkeitsarbeit, Requisite und den Kehrausministern greift hier ein Rad ins andere. Die Arbeit dieser Personen geschieht im Hintergrund.

Im Vordergrund steht die Garde unter ihrem bewährten „Major“ Marie Merlet. Während der Marsch wie gewohnt in „Frauenhand“ ist, verstärken kräftige und tanzfreudige Burschen den Showteil. Wie seit vielen Jahren steht auch heuer der Nachwuchs für den Fasching 2026 parat, Kinder- und Jugendgarde sind breit aufgestellt und fiebern dem Start entgegen. Auch hier ist viel Arbeit im Hintergrund erforderlich, trainieren doch Erwachsene und Kinder seit dem Sommer für ihre jeweiligen Darbietungen.

Dafür, dass alle Tanzschritte, Einlagen und Hebefiguren bei Garde und Prinzenpaar perfekt „sitzen“ sorgt ein eingespieltes Team von sechs Trainerinnen und zwei Trainern.

Im Hintergrund „aktiv“ ist der Senat als Ehrengremium, dem derzeit 20 Herren und eine Dame angehören. Angeführt von Senatspräsident Walter Kunze sorgt dieses Gremium für ideelle und finanzielle Unterstützung, so diese denn gebraucht wird. Neben altbewährtem, wie den Bällen oder dem Tanzfestival im Kurhaus gibt es im kommenden Fasching auch etwas Neues: Das bunte Treiben nach dem Umzug am Sonntag findet erstmals nur bis 16 Uhr rund um den Marienplatz statt, ab circa 14.30 Uhr ist die After-Zug-Party auf dem Gelände der Ausstellungshalle an der Krankenhausstraße.

Buntes Treiben in
der Ausstellungshalle

„Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, sind aber davon überzeugt, dass sie richtig ist“, so Gildepräsident Stefan Seidl. Für den Wechsel an und in die Halle sprach unter anderem, dass die Straßen in der Stadt nach dem Faschingszug so wesentlich schneller freigegeben werden können, man braucht weniger Sicherheitskräfte und Absperrungen, dies bedeutet eine Minimierung der dafür anfallenden Kosten. Nicht zuletzt sind die Anwohner in der Stadtmitte sicher dankbar dafür, dass der Geräuschpegel wesentlich früher als bisher nach unten geht.

„Wir hoffen, dass auch der neue Ort gut angenommen wird, wie bisher gibt es zahlreiche Bars und Verpflegungsstände, für musikalische Stimmung ist ebenfalls wie gewohnt gesorgt, blickt der Präsident dem Faschingstreiben optimistisch entgegen. uhe

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