In vielen Sanierungsprojekten werden Fenster vorrangig unter dem Aspekt der Energieeffizienz betrachtet. Doch moderne Fenster können viel mehr – und ihr Austausch wirkt sich in vielfacher Hinsicht auf das tägliche Wohlbefinden aus. Besonders in älteren Häusern, in denen Zugluft, Lärm oder schlechte Luftqualität den Alltag beeinflussen, wird das spürbar.
Komfortgewinn durch
weniger Lärm
Ein wesentlicher Aspekt ist die thermische Behaglichkeit. In Altbauten mit einfach verglasten oder energetisch veralteten Fenstern kommt es häufig zu Kältezonen und Zugluft im Raum. Moderne Kunststofffenster mit Mehrkammerprofilen und hochwertiger Dreifachverglasung verhindern genau das. Ein weiterer Komfortgewinn, der oft unterschätzt wird, ist die Reduzierung von Lärm. Vor allem in urbanen oder verkehrsnahen Lagen ist Straßen- oder Umgebungslärm ein permanenter Stressfaktor – mit Auswirkungen auf Schlafqualität, Konzentration und Erholung. Der Unterschied zwischen alten Fenstern mit Einfach- oder alter Isolierverglasung und modernen Schallschutzfenstern ist deutlich spürbar – die niedrigeren Dezibelwerte bringen gerade an vielbefahrenen Straßen mehr Ruhe in den Alltag.
Darüber hinaus beeinflussen Fenster das Raumgefühl: Sie bringen Licht in den Raum, eröffnen Blickperspektiven nach draußen und tragen zur Luftqualität bei. Modernisierer, die zusätzlich auf smarte Fenstertechnik setzen, können durch intelligent gesteuerte Lüftungssysteme oder automatische Kipplüftung für eine gleichbleibend gute Raumluft sorgen – ohne ständig eingreifen zu müssen. Sensoren erfassen Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder CO2-Werte und lösen automatisch Lüftungsvorgänge aus.
Viele dieser Maßnahmen sind förderfähig. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude können bis zu 20 Prozent der Kosten für den Fenstertausch erstattet werden. Sanierer, die einen individuellen Sanierungsfahrplan vorlegen, können sogar höhere Zuschüsse erhalten. Txn