Ampfing – Die Freiwillige Feuerwehr Ampfing hat ein großes Kapitel ihrer Geschichte abgeschlossen: Nach mehreren Jahren Planung, Bauzeit und Sanierung ist die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses nun vollendet. Für den Ersten Kommandanten Thomas Hell ist das Projekt weit mehr als eine bauliche Maßnahme, es ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Wehr und in den Schutz der Bevölkerung.
„Ziel der Erweiterung war es, die Freiwillige Feuerwehr Ampfing zukunftsfähig aufzustellen und ihre Einsatzbereitschaft dauerhaft zu sichern“, erklärt Hell. „Durch mehr Platz und eine moderne Infrastruktur können Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzkräfte besser untergebracht werden. Die Abläufe in Einsatz und Ausbildung werden dadurch spürbar effizienter.“
Große Bedeutung für
Ehrenamt und Sicherheit
Die Notwendigkeit der Erweiterung ergab sich aus den wachsenden Anforderungen an Hilfeleistungs- und Katastropheneinsätze. Mehr Einsätze, moderne Technik und ein gestiegener Fuhrpark machten eine räumliche und technische Anpassung des Gerätehauses unumgänglich.
„Die Erweiterung verbessert nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern ist vor allem auch ein Signal der Wertschätzung für unsere Ehrenamtlichen“, betont der Kommandant. Als Beispiele nennt er die Möglichkeit zur Trennung von sauberer und kontaminierter Einsatzkleidung, moderne Umkleide- und Sanitärräume sowie die neuen Schulungs- und Sozialräume. Die seien ein großer Gewinn. „Das bedeutet mehr Sicherheit, Hygiene und Komfort und macht auch die Arbeit für Ehrenamtler attraktiver. Das ist ein wichtiger Faktor, um auch künftig Freiwillige für zu gewinnen.“
Besonders wichtig sind ihm die neuen Räume auch mit Blick auf die Jugendarbeit. „Unsere Jugendgruppe hat jetzt optimale Bedingungen für Ausbildung und Gemeinschaft. Das stärkt den Zusammenhalt innerhalb der Wehr und sichert den Nachwuchs.“
Gemeinsames
Engagement
Trotz des umfangreichen Bauprojekts musste der laufende Feuerwehrdienst jederzeit gewährleistet bleiben. Einsätze, Übungen und Ausbildungen sollten durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werden. Eine logistische Herausforderung: „Das war zweifellos ein zusätzlicher Kraftakt neben unseren regulären Aufgaben“, sagt Hell. Viele Mitglieder der Feuerwehr brachten sich in ihrer Freizeit zusätzlich ein. Vom Anpacken bei Eigenleistungen bis zur Abstimmung mit Baufirmen reichte das Engagement. „Dieser Einsatz hat nicht nur Kosten gespart, sondern auch den außergewöhnlichen Teamgeist unserer Wehr gezeigt.
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