Fortsetzung
Gerade in solchen Phasen beweist sich der Zusammenhalt.“
Starke Unterstützung
durch örtliche Betriebe
Ein Projekt dieser Größenordnung war nur in einer engen Zusammenarbeit vieler Beteiligter möglich. Bauherrin war die Gemeinde Ampfing, federführend vertreten durch Bürgermeister Josef Grundner, Gemeinderat und Verwaltung. Besonders hervorhebt Kommandant Hell den Bautechniker der Gemeinde, Bernhard Horn, der das Projekt von Anfang an technisch und organisatorisch begleitet hat.
Zahlreiche Baufirmen und Handwerksbetriebe setzen die Arbeiten aus der Region um. Ein Aspekt, der laut Hell zur regionalen Wertschöpfung beitrug und kurze Wege in der Abstimmung bot.
Auch örtliche Betriebe und Förderer unterstützen das Projekt ideell und materiell. „Dieses breite Engagement zeigt, wie sehr die Feuerwehr in der Gemeinde verankert ist. Dafür gebührt allen einen großen Dank“, so Hell.
Bauverlauf und
Kostenrahmen
Mit einem Projektvolumen von rund 4,7 Millionen Euro war die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses eine der größten kommunalen Investitionen der Jahre in Ampfing. Umso erfreulicher ist, dass das Budget eingehalten und sogar leicht unterschritten werden konnte.
Im Mai 2025 erfolgte der Einzug der Einsatzkräfte in den fertiggestellten Erweiterungsbau. Anschließend wurde der Altbau saniert, dessen Wiederinbetriebnahme für Februar 2026 vorgesehen ist. Ab diesem Zeitpunkt steht das Gebäude mit all seinen Räumen wieder vollständig zur Verfügung.
„Schon heute profitieren wir im Alltag enorm“, berichtet Hell. „Mehr Platz, Ordnung und Übersicht erleichtern die Arbeit ungemein. Man merkt jeden Tag, dass hier alles besser aufeinander abgestimmt ist.“
Spürbare Verbesserungen
im Einsatzalltag
Die Erweiterung sei nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch inhaltlich ein großer Schritt nach vorn. Die neuen Fahrzeugstellplätze ermöglichen schnellere Ausrückzeiten, da alle Fahrzeuge klar angeordnet und sofort einsatzbereit sind.
Besonders positiv bewertet Hell die neuen Schulungsräume. Sie bieten moderne technische Ausstattung und Raum für Übungen, theoretische Ausbildung und Nachbesprechungen. Dadurch wurde die Ausbildung strukturierter und praxisnäher gestaltet. „Das kommt sowohl der Einsatzqualität als auch der Motivation unserer Mitglieder zugute.“
Auch die Aufenthaltsbereiche wurden deutlich aufgewertet. Sie sind nun nicht nur funktionaler, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Kameradschaft. „Gerade bei einer freiwilligen Feuerwehr ist das soziale Miteinander ein wichtiger Teil unseres Erfolgs“, betont Hell.
Ein starkes Signal für
die Gemeinde
Mit der abgeschlossenen Erweiterung zeigt die Gemeinde Ampfing, wie wichtig ihr der ehrenamtliche Bevölkerungsschutz ist. Das neue Feuerwehrhaus steht symbolisch für Vertrauen, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit: Werte, die weit über die rein technische Ausstattung hinausgehen.
„Unser neues Gerätehaus ist eine Investition in Sicherheit, Gemeinschaft und Leistungsfähigkeit, sowohl für heutige als auch für kommende Generationen“, fasst Thomas Hell zusammen. Damit ist das Bauprojekt nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Ampfinger Wehr, sondern auch ein Bekenntnis zur Bedeutung des Ehrenamts und zur Verantwortung gegenüber der Bevölkerung.