Neuer Saft für die leere Batterie

von Redaktion

Die klirrende Kälte der vergangenen Wochen hat mancher älterer Autobatterie den Garaus bereitet. Um das Auto wieder zum Laufen zu bringen, ist Starthilfe nötig. Sachverständige der Dekra warnen jedoch vor unbedachten Maßnahmen und empfehlen die Lektüre der Betriebsanleitung.

Explosion: Bei der Starthilfe fließt ein hoher Ladestrom durch die Batterie, wobei Gas austreten kann, das ein explosives Knallgasgemisch bietet. Funken und offene Flammen sind zu vermeiden.

Kurzschluss: Die blanken Teile der Kabel bzw. Anschlussklemmen dürfen sich nicht berühren, da es ansonsten zu einem Kurzschluss mit starker Funkenbildung kommen kann. Werden die Klemmen an den falschen Batteriepolen angeschlossen, können Starthilfekabel sowie die Batterie und die Fahrzeugelektronik beschädigt werden.

Spannung: Die Batterien beider Fahrzeuge müssen die gleiche Spannung haben. Nutzfahrzeuge haben in der Regel ein 24-Volt-Bordnetz, Pkw üblicherweise eines mit 12 Volt.

Frost: Ein Fahrzeug mit eingefrorener Batterie darf nicht fremdgestartet werden, da hierbei im Extremfall die Batterie platzen kann.

Starthilfepunkt: Das schwarze Minuskabel muss an einen speziellen Starthilfepunkt im Motorraum und nicht am Minuspol der Batterie angedockt werden, sollte das Spender- Fahrzeug über eine Start-Stopp- Automatik oder über Energierückgewinnung verfügen. VP

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