Reisen macht glücklich

von Redaktion

Schon die Vorfreude erzeugt Glücksgefühle

Jedes Jahr veröffentlicht G Adventures eine Liste der spannendsten Trendziele für die kommende Reisesaison. 2026 geht der Veranstalter einen neuen Weg: Im Rahmen seiner neuen Markenbotschaft „Reise mit Herz voraus“ – die nicht das Sammeln von Stempeln im Pass, sondern lebenserfüllende Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt, widmet sich G Adventures der Frage, wie Reisen Menschen verändern und nachhaltiges Glück schaffen kann.

Glück, Sinn
und Erfüllung

Die Liste basiert auf einer weltweiten Verbraucherumfrage, die untersucht hat, welche Reiseerlebnisse und Momente tatsächlich Glück, Sinn und Erfüllung auslösen.

Die Ergebnisse zeigen: Reisen ist ein entscheidender Faktor für langfristiges Wohlbefinden. Für viele Menschen zählt dabei weniger das Reiseziel als das Erlebnis selbst, sondern das Gefühl, das es hinterlässt. So waren 85 Prozent der Befragten überzeugt, dass Reisen ihr langfristiges Glück steigert. In der DACH-Region liegen die Werte auf ähnlich hohem Niveau: 83 Prozent in Deutschland, 81 Prozent in Österreich und 82 Prozent in der Schweiz.

Vorfreude steigt

Auch im Alltag zeigt sich der positive Effekt deutlich: 76 Prozent der Befragten weltweit geben an, sich glücklicher zu fühlen, wenn sie eine Reise gebucht haben. In Deutschland (74 Prozent), Österreich (70 Prozent) und der Schweiz (71 Prozent) liegt der Anteil nur leicht darunter. Steht keine Reise in Aussicht, sinkt das Glücksniveau hingegen drastisch – auf lediglich 35 Prozent weltweit beziehungsweise rund ein Viertel der Befragten im deutschsprachigen Raum.

Reisen bedeutet längst mehr, als bekannte Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Immer mehr Menschen legen Wert auf emotionale Erlebnisse und persönliche Erfüllung. Weltweit geben 61 Prozent der Befragten an, Reisen nach den geplanten Erfahrungen statt nach dem Reiseziel auszuwählen. In der DACH-Region liegt der Anteil bei 46 Prozent in Deutschland, 55 Prozent in der Schweiz und 49 Prozent in Österreich.

Aktiv oder abseits

bekannter Pfade

Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Jüngeren und Abenteuerreisenden: Unter den Teilnehmenden, die bevorzugt aktiv oder abseits bekannter Pfade unterwegs sind, steigt der Anteil sogar auf 73 Prozent weltweit. Die Ergebnisse zeigen: Die Sehnsucht, etwas zu fühlen – Staunen, Freude, Verbundenheit – ist heute stärker als der Wunsch, sich einfach nur etwas anzuschauen.

Das Glück
der Verbundenheit

Gemeinsame Zeit mit nahestehenden Menschen zählt laut der Studie zu den wichtigsten Quellen für das persönliche Reiseglück. 51 Prozent der Befragten weltweit gaben an, dass Zeit mit der Familie oder der Partnerin bzw. dem Partner sie auf vergangenen Reisen am glücklichsten machte. Auch in der DACH-Region spielt dieses Bedürfnis eine zentrale Rolle – mit 45 Prozent in Deutschland, 50 Prozent in der Schweiz und 41 Prozent in Österreich.

Reisen mit Sinn und Verständnis für die Welt: G Adventures ist überzeugt: Reisen kann Verständnis fördern, Ängste abbauen und der schnellste Weg zu einem friedvollen Miteinander sein. Das bestätigen auch die Umfrageergebnisse: 79 Prozent der Befragten weltweit sagen, dass Reisen sie offener und empathischer gegenüber anderen Kulturen macht – in der DACH-Region liegt der Anteil bei 73 Prozent in Deutschland, 77 Prozent in der Schweiz und 74 Prozent in Österreich.

Bewusst Reisen

Ethisches und bewusstes Reisen gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung: 80 Prozent der Befragten achten darauf, mit wem sie reisen, und schauen auf deren ethische Werte. In der DACH-Region sagen dies 69 Prozent in Deutschland sowie jeweils 71 Prozent in der Schweiz und in Österreich.

Auch der respektvolle Umgang mit Tieren spielt eine große Rolle: 74 Prozent weltweit vermeiden Erlebnisse, die nicht mit einem ethisch vertretbaren Umgang mit Tieren vereinbar sind. Zudem achten 82 Prozent der Befragten weltweit darauf, massentouristische Orte zu meiden, und bevorzugen weniger besuchte Regionen oder Reisen außerhalb der Hauptsaison. In Deutschland liegt der Anteil bei 84 Prozent, in der Schweiz und Österreich bei jeweils 83 Prozent.

Entschleunigen und Staunen: In einer Welt, die ständig „on“ ist, sehnen sich viele Reisende nach Momenten zum Durchatmen und Abschalten. 70 Prozent der Befragten weltweit fühlen sich glücklicher, sobald der Urlaub zwei Wochen oder länger dauert. In Deutschland sind es 66 Prozent, in der Schweiz 70 Prozent und in Österreich 62 Prozent. Zudem wünschen sich 63 Prozent weltweit mehr Zeit zum Entspannen und Stressabbauen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Wunsch bei Reisenden mittleren und höheren Alters (über 55 Jahre), die Erholung und Achtsamkeit bewusst in den Mittelpunkt ihrer Reisen stellen.

Neues entdecken,
sich inspirieren lassen

Doch es geht Reisenden nicht nur um Erholung: 43 Prozent weltweit möchten im Urlaub aktiv sein und Neues entdecken – in Deutschland sind es 36 Prozent, in der Schweiz und in Österreich jeweils 40 Prozent. Weltweit suchen 37 Prozent der Befragten gezielt nach einem Gefühl des Staunens und der Inspiration.

Abgelegene Reiseziele

Viele finden dieses Glück in weiten, unberührten Landschaften: 36 Prozent weltweit zählen abgelegene Reiseziele zu ihren wichtigsten Glücksquellen. Ein ähnlicher Anteil – 35 Prozent weltweit – empfindet Gebirgsregionen als besonders wohltuend. Dieses wachsende Bedürfnis nach Balance zwischen Aktivität und Stille, Verbundenheit und Rückzug zeigt eine neue emotionale Dimension des Reisens, die Achtsamkeit und Perspektive ebenso betont wie das Bedürfnis nach Ausbruch aus dem Alltag.

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