Der Biber bekommt in der Gemeinde Eiselfing, dank dem kleinen durch die Gemeinde fließenden Fluss Murn und den vielen anderen Gewässern, immer wieder Aufmerksamkeit. Beispielsweise auch mit der Frage nach der Verantwortlichkeit, wenn ein Baum im Biberschutzgebiet umfällt und dabei spielende Kinder trifft.
Denn Gott sei Dank ist es in der ganzen Gemeinde noch möglich, Kindern den Freiraum der Natur noch unmittelbar erleben lassen zu können.
Treffen mit dem
Biber-Beauftragten
So richtig ist diese Sachlage scheinbar jedoch noch nicht geklärt, weshalb sich Bürgermeister Georg Reinthaler demnächst an den Biberbeauftragten im Landratsamt Rosenheim wenden wird.
Etwas humorvoller ist da eine andere „Sachlage“. Eiselfinger Bürger berichteten, wie der Biber, der aus manchen fließenden Gewässern schon „entnommen“ und vertrieben wurde, ein Regenrückhaltebecken in der Gemeinde zu (s)einem Habitat erklärt hat. Der genaue Ort kann aus Gründen der Schutzbedürftigkeit natürlich nicht genannt werden.
Die Landkreisbehörde habe dort zwar versucht, durch akustische Signale den Biber zu vertreiben. „Aber den hat das überhaupt nicht interessiert“, wie in der Ortsteilversammlung zu hören war.