Aktive Klimaschutzmaßnahmen – als ökologische und auch finanzielle Zukunftsprojekte – prägen auch im Jahr 2026 das gemeinsame Handeln des Gemeinderates und der Verwaltung im Eiselfinger Rathaus.
Neben der Unterstützung des insgesamt mehrere Kilometer langen Leitungsbaus durch die Nahwärmeversorgung Eiselfing GmbH (NVE) in den Orten Bachmehring und Eiselfing wurden schon in den vergangenen Monaten schrittweise kommunale Gebäude wie die Turnhalle, die Schule, der Kindergarten, der Bauhof mit Feuerwehrgerätehaus sowie das Rathaus an das neue Netz angeschlossen. Im Schulhaus wurden zudem mehr als 200 alte Heizkörper ausgetauscht und mit modernen Thermostaten ausgestattet. Mit Blick auf die kommunalen Finanzen konnten für diese Maßnahmen umfangreiche Bundesfördermittel im Gemeindegebiet Eiselfing eingesetzt werden.
PV-Konzept für
Gemeinde-Gebäude
Darüber hinaus hat der Gemeinderat über das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) in Rosenheim ein Photovoltaik-Konzept für die kommunalen Liegenschaften erstellen lassen. Im Zuge des 2025 erfolgten Beitritts der Gemeinde Eiselfing zum Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel wurde nun festgelegt, sich zunächst auf eine größere Photovoltaikanlage auf dem entsprechend Platz bietenden Dach der Turnhalle zu fokussieren. Hierzu soll als erstes Projekt der neuen Mitgliedschaft im Regionalwerk auch gleich ein Bürgerbeteiligungsmodell geprüft, und falls möglich, angestoßen werden.
Das rein in kommunaler Hand von mehr als 30 Gemeinden befindliche Regionalwerk bietet über das Projekt „Heimatstrom“ den Bürgern und Gewerbebetrieben aus seinen Eigentümergemeinden an, den in der Region erzeugten Ökostrom zu attraktiven Preisen zu beziehen. Interessant für örtliche Betreiber von Photovoltaikanlagen, bei denen in den nächsten Jahren die garantierte Einspeisevergütung wegfällt, ist zudem die Möglichkeit, ihren erzeugten Strom über ein „virtuelles Kraftwerk“ des Regionalwerks direkt in ihrer Heimat zu vermarkten. reg