Einen Bilderbuch-Festtag erlebte die Freiwillige Feuerwehr Tuntenhausen an Mariä Himmelfahrt: Zum 151-jährigen Jubiläum strahlte der weiß-blaue Himmel, die Temperaturen waren sommerlich warm und zahlreiche Besucher strömten zum Fest.
Der Tag begann bereits morgens um 8 Uhr mit dem Eintreffen der Vereine und dem folgenden Kirchenzug vom Eder Gelände hoch zur Ederwiese nahe dem Friedhof. Um 10 Uhr feierten dort Pfarrer Richard Basta, Pfarrer Bruno Bibinger und Pastoralreferentin Marion Höher den Festgottesdienst, festlich umrahmt vom Kirchenchor und der Dreder Musi.
„Gott schaut auf euch und gibt euch Kraft, die Einsätze zu meistern“ betonte Basta gegenüber den Feuerwehrkameraden.
In seiner Predigt ging Bruno Bibinger auf die vielen schönen Bilder in der Basilika ein. Darunter befindet sich auch eines, dass an den 31. Juli 1844 erinnert, als eine Feuersbrunst den Ort heimsuchte. „Damals hatten die Tuntenhausener noch nicht die Hilfe von Feuerwehrleuten“, sagte der Pfarrer und hob die Wertschätzung für die heutige Wehr hervor.
Neues Fahrzeug
gesegnet
Am Ende des Gottesdienstes segneten die Geistlichen noch das neue Fahrzeug der Wehr, das rechtzeitig zum Geburtstag geliefert worden war.
Bürgermeister Weigl stellte das gute Miteinander zwischen Gemeinde und Feuerwehren heraus. Lobte aber auch die Kreisbrandinspektion, die hilft, die vielen bürokratischen Hürden zu meistern. Auch Landrat Otto Lederer, selbst in Feuerwehruniform, stellte die Kameradschaft und den Zusammenhalt heraus. Max Goldbrunner sagte, man lebe in einer Zeit, in der die Herausforderungen immer größer werden, ebenso aber auch die Verantwortung für die Mitmenschen. Nach dem Segen von Pfarrer Basta erklang, noch die Bayernhymne und bildete den krönenden Abschluss eines eindrucksvollen Gottesdienstes.
Anschließend startete ein farbenfroher Festzug durch den Ort. An die 50 Vereine aus nah und fern, die Nachbarn Emmering, Tattenhausen ebenso wie Vagen und Pang, Happing und Niklasreuth. Angeführt wurde der lange Festzug von der Dreder Musi.
Die Straßen waren gesäumt von Zuschauern, die die vorbeiziehenden Formationen mit Applaus begleiteten und Stolz waren, dass so viele Vereine dem Wallfahrtsort ihre Aufwartung machten. Bei brütender Hitze in der Eder Halle angekommen, kam der erfrischende Trunk gerade richtig. Und nach dem Mittagstisch gab es noch einige Geburtstagsgeschenke für den Jubelverein.
Am Montag endete das Fest mit einem Kesselfleischessen, einer Feuerwehr Fahrzeugschau und Ehrungen.ws