Großkarolinenfeld investiert in die Infrastruktur – gleich mehrere Projekte stehen auf dem Programm oder vor dem Abschluss.
Die Anwohner der Wendelsteinstraße in Großkarolinenfeld können aufatmen: Der Ausbau ihrer Straße ist abgeschlossen. Beidseitige Gehwege sowie barrierefreie Bushaltestellen sorgen nun für mehr Verkehrssicherheit.
Bereits im Jahr 2017 stand die Wendelsteinstraße auf der Liste der Straßen, die ausgebaut werden sollten. Aufgrund zahlreicher anderer Projekte in der Gemeinde wurde das Vorhaben verschoben. 2024 rückten nun die Bagger an. Auf rund 600 Meter zwischen „Am Weiher“ und der Rosenheimer Straße wurde die Straße verbessert.
Die Ausbaubreite umfasst zehn Meter. Davon sind sechs Meter Fahrbahn und – soweit möglich – ein beidseitiger Gehweg mit jeweils rund zwei Metern. Im Bereich „Am Bartlwald“ verläuft der Gehweg von der Fahrbahn abgesetzt. Dort sind außerdem die neuen Zufahrten zum neuen Baugebiet „Nördlich der Kreisstraße“. Zwischen Hochries- und Heubergstraße sowie auf Höhe der Hochgernstraße befinden sich barrierefreie Bushaltestellen. Neben dem Straßenbau wurde auch die Beleuchtung erneuert. Auch wurden ein zusätzlicher Regenwasserkanal sowie ein Glasfaserleerrohr eingebaut.
Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund zwei Millionen Euro. Die Maßnahme wird von der Regierung von Oberbayern mit gut 900.000 Euro gefördert.
Großbaustelle
abgeschlossen
Die Baumaßnahmen „Nördlich der Kreisstraße“ haben die Gemeinde nun zwei Jahre auf Trab gehalten. Los ging es mit einem neuen Baugebiet, das für Wohnraum geschaffen werden sollte. Zwischen Wendelsteinstraße, Breitensteinstraße und der Rosenheimer Straße hat die Gemeinde rund 14.000 Quadratmeter erschlossen. Nötig war dazu eine neue Regenwasserableitung zum Erlbach, eine neue Schmutzwasserpumpstation sowie eine Lärmschutzwand. Diese findet optisch nicht den größten Anklang unter der Bürgerschaft, war aber Voraussetzung für die Genehmigung des Baugebiets. Sie ist mit Fotovoltaikmodulen ausgestattet. Die Baukosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 2,34 Millionen Euro. In diesem Zuge wurden auch der Landkreis und die Stadt Rosenheim tätig: Der Landkreis erledigte Bauarbeiten an der Rosenheimer Straße, darunter zum Beispiel ein neuer Deckenbau und neue Regenwasserkanäle mit Abläufen. Die Gemeinde wiederum hat bei dieser Gelegenheit die Gehwege dort in einem Teilbereich erneuert. Die Stadtwerke Rosenheim haben außerdem neue Wasserleitungen verlegt und zusammen mit der Gemeinde einen neuen Notverbund für die Wasserversorgung im Bereich der Breitensteinstraße hergestellt.
Regenwasser-Rückhalt
in Tattenhausen
Tattenhausen ist besser gerüstet für Starkregen: An der Staatsstraße 2080 wurde ein dichter Damm an der Westflanke des bestehenden Dammes errichtet.
So wurde eine natürliche Regenrückhaltung geschaffen, sodass wildabfließendes Regenwasser bei Starkregen nicht mehr aus Richtung Petzenbichl für Überschwemmungen sorgt. Ein Drosselschacht wurde in die vorhandene Drainage-Einleitung eingebaut, sodass das zurückgehaltene Regenwasser nun gedrosselt in den Kanal abfließen kann. Die Baumaßnahme hat rund 141.000 Euro gekostet.khe