Seit einigen Jahren ringt der Gemeinderat von Gstadt um den Ausbau des Feuerwehrhauses in Gollenshausen. Einen Erweiterungsplan, einen An- und Umbau am bestehenden Gemeindehaus Richtung Kirche, lehnte die Katholische Pfarrkirchenstiftung ab.
Nun also soll es ein Neubau an der Seebrucker Straße richten.
Neubau in
Holzmassivbauweise
Die Grundzüge der Planung sehen ein Gebäude in Holzmassivbauweise mit grundsätzlich verputzten Außenwänden vor, wobei ein noch zu bestimmender Anteil holzverschalt werden wird. Weiter soll der Fußboden als geschliffene und beschichtete Betonfläche mit Bodenheizung ausgeführt werden.
Und das Dach wird ein Ziegeldach bekommen. Sollte dies aber aufgrund der geringen Dachneigung keine Dichtigkeit gewährleisten, soll ein Blechdach das Haus abdecken.
Aufgrund der erheblich gestiegenen Mannschaftsstärke bei der FFW-Löschgruppe Gollenshausen hatte die Feuerwehr zudem einen gebrauchten Mannschaftstransportwagen (MTW) beantragt. Da aber die Suche erfolglos blieb, kam der Gemeinderat in Absprache mit den Kommandanten und Kreisbrandrat Richard Schrank zum Beschluss, ein neues Fahrzeug anzuschaffen und dafür entsprechende Förderungen zu beantragen. Das Fahrzeug soll übergangsweise im Feuerwehrgerätehaus in Gstadt untergebracht werden, bis der Stellplatz in Gollenshausen geschaffen ist.
Die Kosten für das Fahrzeug samt Ausbau, Ausstattung und Funkgeräte: rund 90000 Euro abzüglich einer Förderung von knapp 18000 Euro.elk