Die Zukunft des gemeindlichen Wertstoffhofes, dessen Aufwandsträger der Landkreis Rosenheim ist, beschäftigt die Eiselfinger Bevökerung schon einiger Zeit. Sind doch die räumlichen und logistischen Verhältnisse dort am derzeitigen Standort in Hafenham sehr beengt. Im Eiselfinger Rathaus und im Gemeinderat berät man sich deshalb immer wieder über eine zukunftsfähige Lösung mit dem Landkreis.
Der Gemeinderat hat nun einem Wasserburger Angebot zugestimmt, das die gemeinsame Nutzung des neuen Wertstoffhofes der Innstadt an der Priener Straße und direkt an den beidseitigen kommunalen Gemeindegrenzen zum Ziel hat. „Aber wir selber sind da nicht die handelnden Akteure“ sagt der Eiselfinger Bürgermeister, Georg Reinthaler, zu diesem Verlauf. Das sind der Landkreis Rosenheim und die Stadt Wasserburg. Das Interesse an den Wertstoffen scheint bei beiden kommunalen Trägern vorhanden zu sein. Denn damit kann auch etwas Geld verdient werden.
Den jetzigen Standort zu sanieren käme für den Landkreis entsprechend der Gemeindeeinwohnerzahl genauso so teuer wie der Einstieg in Wasserburg. Gemeinsam wollen der Eiselfinger Bürgermeister und sein Wasserburger Kollege Michael Kölbl „zeitnah“ im Landratsamt vorstellig werden. bua