Das Thema kommunale Wärmeplanung steht weit oben auf der To-Do-Liste der Gemeinde. Das Ingenieurbüro dme consult aus Rosenheim wurde für die kommunale Wärmeplanung beauftragt, welche bis 2028 fertiggestellt sein muss. Ziel der Wärmeplanung ist die Darstellung eines Transformationspfades zur Dekarbonisierung, die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans als Fahrplan für den Wechsel zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung, sowie die Entwicklung einer Strategie, welche den Wandel über die Jahre berücksichtigt. Dabei soll der kosteneffizienteste und praktikabelste Weg zu einer klimafreundlichen und langfristig tragfähigen Wärmeversorgung vor Ort in Samerberg ermittelt werden. Die Bestands- und Potenzialanalysen der kommunalen Wärmeplanung sind bereits abgeschlossen. In den weiteren Schritten sollen nun Fokusgebiete in der Gemeinde definiert und untersucht werden und dabei die einzelnen Versorgungsmöglichkeiten dieser Gebiete aufgezeigt werden.
Erneuerbare Energien
nutzen
Zusätzlich befasste sich 2025 eine Gruppe junger Studenten der Technischen Hochschule Rosenheim mit dem Thema erneuerbare Energien und stellte im Oktober geeignete Lösungsvorschläge für die Gemeindeliegenschaften der Kommune vor.
Die Gemeinde Samerberg will jedoch auf Nummer sicher gehen und holt sich mit der Mitgliedschaft beim Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) noch einen weiteren fachkundigen Partner ins Boot. Nach einer Untersuchung der Gemeindeliegenschaften durch INEV wurden aktuell gleich vier Photovoltaikanlagen für die Kommune auf den Weg gebracht.
Mehr Grund
für Gewerbe
Eine weitere Aufgabe ist die Suche nach Gewerbegrund. Derzeit recherchiert die Kommune, ob irgendwo im Gemeindegebiet ein Gewerbegrund ausgewiesen werden kann. Die Gemeinde hat hierzu eine Umfrage an die Samerberger Bürger gerichtet, um einen Überblick des Bedarfs zu erhalten. Es gehe dabei nicht um ein großes Gebiet, sondern viel mehr um die Unterstützung und die Erweiterung der einheimischen Betriebe am Samerberg. dei