Unterreit baut für die Zukunft

von Redaktion

Die Gemeinde Unterreit hat mehrere Baumaßnahmen abgeschlossen und weitere Projekte auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt steht der Abschluss des Breitbandausbaus, der die Gemeinde zu einem Vorreiter in Bayern macht.

Der Breitbandausbau konnte im Frühjahr 2025 abgeschlossen werden, womit die Gemeinde Unterreit im bayerischen Vergleich sehr frühzeitig dabei war. Die Baumaßnahme dauerte anderthalb Jahre und kostete 2,2 Millionen Euro, wovon der Staat 90 Prozent übernommen hat. Das Vorhaben wurde von Leonet flächendeckend umgesetzt, sodass alle Bewohner nun die Möglichkeit haben, sich an das Glasfasernetz anschließen zu lassen.

In den Ortsteilen Wang, Amering, Kochöd und Unterreit wurden die asphaltierten Gemeindeverbindungsstraßen saniert.

Straßen werden asphaltiert

Es wurde grundsätzlich eine Verstärkung des Straßenbelags durchgeführt, indem ein sechs bis acht Zentimeter starker Asphaltbelag aufgetragen worden ist. So werden auch in den nächsten Jahren nach und nach alle Gemeindeverbindungsstraßen in der gesamten Gemeinde, die in einem schlechten Zustand sind, saniert werden.

Nicht nur bei einigen Gemeindestraßen wurde der Belag erneuert, auch die Verbindungsstraße zwischen Unterreit und Stadl wurde vom Straßenbauamt Rosenheim einschließlich der Ortsdurchfahrt Stadl saniert. Die unerwartet aufwendige Instandsetzung der Staatsstraße 2092 zwischen Babensham und Schmalzöd hat im Jahr 2025 zwar nur kleine Fortschritte gemacht, kann aber hoffentlich in diesem Jahr abgeschlossen werden.

In den Baugebieten Stadl Nord III, Stadl Süd, am Unterreiter Wirtsanger und Einharting II konnten die Restarbeiten an der Asphaltierung vorgenommen werden.

Projekte in Planung

Im Ortsteil Gmein sollen mit einer geänderten Außenbereichssatzung Nachverdichtungsmöglichkeiten für Wohnbebauung und Gewerbe geschaffen werden.

Beim und im Wildpark Oberreith sollen die Verkehrs- und Parksituation verbessert und neue Attraktionen geschaffen werden.

Unterreit tut auch einiges für Klima und Umweltschutz. So soll unter anderem die 35 Jahre alte Ölheizung im Gebäude des Bauhofs durch den Einbau einer neuen Hackschnitzelheizung ersetzt werden.

Über ein Nahwärmenetz werden künftig nicht nur der Bauhof, sondern auch das Rathaus, der Kindergarten, das Feuerwehrgerätehaus und ein weiteres gemeindliches Gebäude versorgt. Ergänzt wird die Anlage durch eine 30 kw-Photovoltaikanlage, die im Sommer zum Beispiel die Energie für den Warmwasserbetrieb in den Liegenschaften liefert.

Bereits vor rund 35 Jahren wurde ein gemeindeeigener Brunnen gebohrt, aber bisher nie aktiv genutzt. Durch den Bau einer Wasserzisterne mit circa 100 Kubikmetern Fassungsvermögen am Bauhof und die Reaktivierung des Brunnens kann diese mit Brauchwasser gefüllt werden, ohne dass die für Trinkwasser erforderliche Beprobung durchgeführt werden muss.

Der Wasservorrat in der Zisterne kann durch den Bauhof und die Feuerwehr sowie auch vom Sportverein genutzt werden, um die Sportanlagen zu bewässern, was größere Mengen an Trinkwasser spart.fug

Artikel 1 von 11