Bereits im Oktober 2018 besichtigten Gemeindevertreter die gefährliche Stelle in der Trostberger Straße. Durch eine marode Treppe war der Gehweg für viele Bürger unpassierbar. Damals stellte der Bauausschuss fest: „Sehr gefährlich ist der Gehweg entlang der Trostberger Straße im Bereich des ehemaligen Göttsberger-Anwesens. Der Belag bröckelt und das Geländer hält nicht mehr stand. Fußgänger mit Kinderwagen oder ältere Mitbürger mit Rollator müssen auf die gefährliche Staatsstraße ausweichen.
Für eine Instandsetzung sind der Gemeinde aber die Hände gebunden, da der Gehweg im Privatbesitz ist.“ Und jetzt, sieben Jahre später, kann die Gemeinde Vollzug melden. Der Baubeginn war im Juli 2025 und die Fertigstellung pünktlich vor dem Winter.
Zur Baumaßnahme selber freut sich die Gemeinde, dass im Bereich der Chiemseestraße eine wesentliche Verbesserung für die Fußgänger erreicht wurde. Genauso wurde die Situation an der Trostberger Straße mit der Treppe beim Anwesen Nummer 14 entschärft.
Zur Kostenaufteilung erläutert Bauamtsleiter Sepp Pfenninger, dass die Gemeinde die Kosten des Gehwegs und die Kosten für die Einmündungen der Ortsstraßen trägt.
Der Landkreis übernimmt die Kosten der Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße TS 12. Die Kosten für die allgemein umzulegenden Leistungen werden je zu 50 Prozent auf Gemeinde und Landkreis aufgeteilt. Somit treffen laut Ausschreibungsergebnisse die Gemeinde 652.400 Euro und den Landkreis 312.500 Euro. Die allgemein umzulegenden Leistungen von 140.000 Euro werden je zur Hälfte getragen. Als Fördermittel aus der Städtebauförderung erhält die Gemeinde 114.000 Euro.ju