Die Gemeinde Stephanskirchen arbeitet seit Juni 2025 an ihrer kommunalen Wärmeplanung. Ziel ist es, die Wärmeversorgung vor Ort bis 2045 klimafreundlich und treibhausgasneutral zu gestalten – etwa durch erneuerbare Energien oder Abwärmenutzung.
In den vergangenen Monaten wurden die Grundlagen gelegt: Daten erhoben, Analysen gestartet und Gespräche mit Energieversorgern sowie großen Verbrauchern geführt. Erste Ergebnisse wurden dem Gemeinderat im Oktober vorgestellt, darunter Projektfortschritt, Herausforderungen und der Fahrplan für die kommenden Schritte. Aktuell erstellt das Team die Treibhausgasbilanz der Gemeinde, die später als Basis für die Untersuchung potenzieller Wärmenetzgebiete dient.
Wichtig: Es geht zunächst nicht um die konkrete Umsetzung eines Wärmenetzes, sondern um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für mögliche zukünftige Projekte. Transparenz spielt eine große Rolle. Deshalb lädt die Gemeinde alle Bürger am 25. Februar um 18.30 Uhr ins Rathausfoyer ein. Dort werden die Ergebnisse vorgestellt, diskutiert und ein Vortrag zum Thema Heizungstausch und energetische Sanierung von Gebäuden angeboten.