In der Kinderbetreuung konnte die Gemeinde gleich drei Säulen stärken: Kindergarten, Schule und ehrenamtliche Betreuungsangebote. Im Kindergarten konnte für den Übergang, bis der Erweiterungsbau fertiggestellt sein wird, die Modulbauanlage in Betrieb genommen werden. Der Erweiterungsbau ist in Planung und die Gespräche dafür laufen gut mit der Kirche.
Neue Rektorin gefunden
Weitaus schwieriger war es dagegen, eine neue Rektorin für die Schule zu gewinnen. Nachdem Susanne Rakobrandt in den wohlverdienten Ruhestand ging, war die Schule zunächst kompetent von Buchbach aus geleitet worden. Doch mit Sabine Kliem konnte eine neue Schulleiterin gefunden werden, die die begonnene Arbeit in die Zukunft tragen wird. Für den Anspruch auf Ganztagsbetreuung gibt es ein gutes Konzept, das in Kooperation mit Obertaufkirchen auf die Beine gestellt wird. Als dritte Säule der Kinderbetreuung konnten die Ehrenamtlichen gestärkt werden, die im Sportverein, bei den Schützen und in den Jugendvereinen die Jugendlichen betreuen.
Invest in Wohnraum und
Einkaufsmöglichkeiten
Weiter erfährt die Turnhalle eine Modernisierung durch den Austausch der bestehenden Leuchtstoffröhren in energiesparende Beleuchtung. Der Invest dafür wird zwischen 15.000 und 20.000 Euro betragen. Der Edeka-Supermarkt, der bisher im Zentrum des Ortes liegt, muss weichen. Hier konnte eine gute Lösung gefunden werden. Mit dem Umzug der Spedition Greilmeier in ein neues Logistikgebäude in Obertaufkirchen, nahe der Autobahn, wurde das Betriebsgelände frei, dort soll der neue Supermarkt gebaut werden.
Gleich nebenan, in Allersheim, wird im neuen Baugebiet mit 38 Parzellen Wohnraum geschaffen. „Mit Maß und Ziel wollen wir Wachstum zulassen“, so der Bürgermeister Roland Kamhuber. Derzeit werden die Parzellen auf den Markt gebracht. Der Wert orientiert sich am Bodenrichtwert, zuletzt waren das 580 Euro pro Quadratmeter. Vergünstigt im Sozialmodell sind es 495 Euro pro Quadratmeter. Die Aufteilung zwischen dem Sozialmodell und dem Bieterverfahren liegt bei 50/ 50 Prozent. Aktuell ist das Bieterverfahren abgelaufen und die Bieter, ausschließlich Schwindegger, haben jetzt Zeit, anzunehmen oder abzulehnen.
Sanierung voll im Plan
Ein Thema, das viel Zeit beansprucht, ist die Sanierung der Kläranlage, die gemeinsam mit Obertaufkirchen genutzt wird. Viele verschiedene Hürden waren in dem Projekt zu nehmen. Lange wurde beraten über eine interkommunale Zusammenarbeit mit Heldenstein, die sich schließlich aus Kostengründen nicht verwirklichen ließ.
Für die beengte Raumsituation an der Kläranlage wurde nun ein Konzept gefunden. Die Grenzwerte werden eingehalten und die Wasserqualität in den Flüssen kann durch moderne Reinigungsleistung verbessert werden. Der zeitliche Ablauf der Sanierung liegt voll im Plan.
Sanierung der Straßen
und Brücken
Dieses Jahr werden die Straßensanierungen angepackt. Als Großprojekt wird die weitere Sanierung der Rimbachstraße von der Ortsmitte bis zum Sanatorium angegangen. Dabei wird im Vollausbau die Straße neu hergestellt. Außerdem ist geplant, die beiden Brücken in Walkersaich zu sanieren.
Die Isenbrücke muss neu gebaut werden. Sie ist in sehr schlechtem Zustand, aber noch können Fahrzeuge passieren. Die Planung läuft.
Ein weiteres wichtiges Projekte ist der Ausbau des Gewerbegebietes. Es sei wichtig, den bestehenden Unternehmen Möglichkeiten zum Wachsen zu geben, um sie am Standort zu halten und Perspektiven zu schaffen, so die Gemeinde.
Weitere Entwicklung
geplant
„Es gibt noch viele Themen, die die Gemeinde angehen muss. Aber neben all den Projekten ist vor allem der Zusammenhalt wichtig, der freundschaftliche Umgang und das menschliche Miteinander, Vertrauen und Respekt, damit uns die Demokratie nicht abhandenkommt“, betont Kamhuber. sn