Das Gewerbegebiet „Atoma-Multipond“ wird auf einem sieben Hektar großen Areal entstehen. Die Firma Atoma Multipond wird 330 Arbeitsplätze vom bisherigen Standort Waldkraiburg nach Ampfing verlagern. Die Standortverlegung war notwendig, da am bisherigen Firmengelände in Waldkraiburg keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr bestanden. Ausschlaggebend für die Wahl des Ampfinger Standorts waren unter anderem die gute Verkehrsanbindung und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten.
Firma Schörghuber
erweitert
Die Firma Schörghuber beabsichtigt, das Firmenareal in Neuhaus zu erweitern. Da der östliche Bereich schon an die Gemeinde Mettenheim angrenzt, bleibt nur mehr eine Erweiterung nach Westen zur bestehenden Wohnbebauung.
Der erforderliche Mindestabstand ergibt sich aus der Lagerhalle, die entstehen soll. Detaillierte Aussagen können daher erst nach einer entsprechenden Planung getroffen werden. Die geplante Erweiterung betrifft eine Fläche von etwa 2,35 Hektar, die künftig als Gewerbegebiet ausgewiesen werden soll.
Renaturierung
des Aidenbachs
Um den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entsprechen, muss der Aidenbach in einen „guten ökologischen Zustand“ gebracht werden. Nach langen Verhandlungen mit den Anliegern konnten die dafür notwendigen Flächen entweder erworben oder entsprechende Vereinbarungen getroffen werden, um einen naturnahen Ausbau zu ermöglichen.
Die Maßnahme wird vom Freistaat Bayern gefördert: Der Zuwendungsbescheid erging Ende August 2025 mit einer voraussichtlichen Förderquote von rund 90 Prozent. Die geplanten Baukosten belaufen sich auf etwa 168.000 Euro. Der Baubeginn war für September 2025 vorgesehen.
Die Gemeinde Ampfing konnte das notwendige Grundstück für den Bau eines neuen Regenrückhaltebeckens erwerben. Eine Besonderheit der Maßnahme war die Entdeckung eines Bodendenkmals: Bei den durchgeführten Sondierungen wurde eine Holzumrandung gefunden, die während der Bauarbeiten freigelegt und dokumentiert wurde.
Schutz des Baches vor Überlastung bei Starkregen
Das neue Regenrückhaltebecken in Salmanskirchen dient dem Schutz des Aidenbachs vor Überlastungen bei Starkregen. Bisher floss das Regenwasser ungedrosselt mit über 1.000 Litern pro Sekunde in den Bach, wofür keine Genehmigung vorlag. Das Landratsamt verlangte deshalb eine Drosselung der Abflussspitzen. Die Planung des Bauwerks begann im Jahr 2023, der Baubeginn erfolgte im April 2025, die Fertigstellung im Oktober 2025. Das Erdbecken umfasst eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern und kann bis zu 1.610 Kubikmeter Wasser aufnehmen. Über ein Drosselbauwerk werden künftig nur noch 90 Liter pro Sekunde in den Aidenbach abgegeben.
Einweihung des Denkmals
Die Gemeinde Ampfing hat in Zusammenarbeit mit dem Krieger- und Soldatenverein Salmanskirchen die dringend erforderliche Sanierung des Kriegerdenkmals durchgeführt. Diese war erforderlich, da die Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Die Gesamtkosten für die Steinmetzarbeiten und die Neugestaltung des Umfeldes liegen bei 55.000 Euro. Die Einweihung soll dieses Jahr erfolgen.
Hieblstraße seiner
Bestimmung übergeben
Die Hieblstraße in Stefanskirchen wurde umfassend saniert. Der Rückbau der Straße ist abgeschlossen, und die Wasserleitungen samt der zugehörigen Hausanschlüsse wurden erneuert. Im Anschluss erfolgte die Erneuerung der Kanalleitungen inklusive der Hausanschlüsse. Zusätzlich wurden moderne Lichtwellenleiter-Hausanschlüsse von dem bereits bestehenden Strang in die Grundstücke verlegt, um die Infrastruktur zukunftssicher auszulegen.
Stefanskirchen ist im
Gigabitförderprogramm
Die Gemeinde Ampfing hat sich im Rahmen des Gigabitförderprogramms des Bundes auf den Ausbau unterversorgter Ortsteile mit Glasfaser konzentriert. Für Stefanskirchen mit rund 130 Adressen wurde ein Antrag gestellt, für den bereits eine Förderzusage erteilt wurde. Im Vergabeverfahren hat sich die Deutsche Telekom für den Ausbau dieses Gebiets beworben.
Die Fertigstellung des Ausbaus ist bis 2028 geplant. Salmanskirchen bleibt hingegen mit etwa 145 Adressen weiterhin unversorgt, eine Förderung für diesen Ortsteil soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Gemeinde verfolgt konsequent das Ziel, alle Ortsteile mit gigabitfähiger Infrastruktur auszustatten.
Die bestehende Brücke Genzing befand sich in einem schlechten Zustand und war nur noch bis zu 16 Tonnen belastbar, wodurch eine Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll war. Daher wurde ein Neubau geplant, der eine höhere Tragkraft von 60/30 Tonnen sowie eine breitere Fahrbahn von 4,50 Metern bietet.
Brücke nach Genzing
Die Planung erfolgte bereits 2022, im vergangenen Jahr konnten sie endlich ausgeführt werden. Die Bauzeit erstreckte sich von August bis November und umfasste den Abbruch der alten Brücke und den Neubau einer Beton-Einfeldbrücke. Besondere Herausforderungen stellten der weiche Untergrund sowie die Anforderungen des Hochwasserschutzes dar.
Neben dem Ausbau der Perleshamer Straße auf einer Länge von rund 300 Metern, wurde vorab ein Regenwasserkanal plus Bachlauf gebaut, der das Regenwasser sowohl von Privatgrundstücken als auch Straßenflächen in den Aidenbach ableitet.stn