Eine neue Heimat für den Bauhof

von Redaktion

Ein neues Multifunktionsgebäude, das Bauhof, Jugendarbeit und Sport unter einem Dach vereint, ist in der Marktgemeinde offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Letzten Sommer feierte Buchbach bei strahlendem Wetter die Einweihung des Neubaus, der sowohl die kommunale Infrastruktur stärkt als auch Jugendlichen einen festen Platz im Ort bietet.

Einwang zieht Fazit

Zu Beginn der Feierlichkeiten zeichnete Bürgermeister Thomas Einwang den Weg von den ersten Überlegungen bis zur Realisierung des Projekts nach. Wie der Rathauschef erläuterte, reicht die Geschichte des Bauhofs weit zurück; der nun geschaffene Neubau sei das Ergebnis intensiver Planungen und vieler Gespräche. Laut Einwang wäre der Bau ohne das Zusammenspiel zahlreicher Beteiligter nicht möglich gewesen. Er dankte allen, die Zeit, Kraft und Fachwissen eingebracht haben, und bezog ausdrücklich auch jene mit ein, die im Hintergrund mitgearbeitet haben – von Verwaltungsmitarbeitern über Planer bis hin zu den am Bau tätigen Firmen.

Haimerl unterstreicht
Bedeutung

Landrat Max Haimerl nutzte seine Ansprache, um die Bedeutung moderner Bauhöfe für die kommunalen Aufgaben hervorzuheben. Wie er ausführte, würden die Anforderungen an Unterhalt und Pflege von Straßen, Gebäuden und der technischen Infrastruktur seit Jahren steigen. Buchbach sei mit dem neuen Bauhof nun „zukunftsfähig aufgestellt“, so Haimerl sinngemäß.

Besonders hob er laut Angaben des Landratsamtes die Rolle des Gebäudes für die Jugendarbeit hervor: Die neuen Räume schafften nicht nur Platz, sondern gäben jungen Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Hier seien beispielhafte Chancen und Rahmenbedingungen geschaffen worden, damit Bürgerinnen und Bürger Eigenverantwortung leben und Gemeinschaft aktiv mitgestalten könnten.

Utzinger erklärt
Besonderheiten

Architekt Josef Utzinger stellte anschließend die baulichen und konzeptionellen Besonderheiten des Hauses vor. Wie er mitteilte, ist das Multifunktionsgebäude bewusst als „Heimat für den Bauhof, als Jugendort und als Zuhause für die Beachvolleyballer“ angelegt. Er beschrieb die Architektur als funktional, offen und gemeinschaftlich orientiert: Klare Strukturen, kurze Wege und helle Räume sollen den Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig einladende Treffpunkte schaffen. Utzinger sprach den beteiligten Handwerksbetrieben einen besonderen Dank aus. Das große Engagement der Firmen und der sichtbare Stolz auf das Geschaffene seien im ganzen Gebäude spürbar. In seinen Worten sei der Neubau „mehr als nur ein Bauwerk“ – er gelte als Versprechen an alle künftigen Nutzerinnen und Nutzer und werde im Lauf der Jahre weniger an Fläche, dafür umso mehr an Bedeutung gewinnen.

Pfarrer Bahrendt
segnet

Den geistlichen Akzent der Feier setzte Pfarrer Thomas Bahrenth, der die neuen Räume segnete. Wie er ausführte, könne eine Gemeinschaft viel erreichen, wenn viele an einem Strang ziehen; das nun fertiggestellte Haus sei dafür ein sichtbares Beispiel. Laut Pfarrer Bahrenth verkörpert der neue Bauhof einen „wahrhaften Ort der Daseinsvorsorge“, an dem praktische Arbeit, Miteinander und Unterstützung zusammenkommen.

Die verschiedenen Räume böten Platz zum Dasein, zum Wachsen und dazu, andere zu unterstützen. Nur wer selbst präsent sei, könne auch für andere da sein, so seine Botschaft in Anlehnung an die kirchliche Tradition. Die Segnung aller Bereiche vom Werkstatttrakt bis zu den Aufenthaltsräumen bildete den feierlichen Schlusspunkt des offiziellen Zeremonienteils.

Los geht‘s mit
Schlüsselübergabe

Im Anschluss erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe an Bürgermeister Einwang, der den Neubau damit offiziell in Betrieb nahm. Unter Applaus der Anwesenden – Gemeinderäte, Vertreter der beteiligten Firmen, Vereinsvertreter sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und Jugendlichen – wurde der Gebäudekomplex erstmals für Besichtigungen geöffnet.

Interessierte konnten sich selbst ein Bild von den neuen Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen machen.ese

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