Die Bahnbrücke nach Schrottwinkl hat nicht nur für Schlagzeilen gesorgt, sie hat auch den Gemeinderat und Bürgermeisterin Maria Maier viel beschäftigt. Die alte Brücke musste abgebrochen werden, über den Abbruch wurde kurzfristig entschieden. In Gesprächen mit der Deutschen Bahn stellte sich heraus, dass die über 100 Jahre alte Brücke kein Eisen enthielt und die Gefahr gegeben war, dass Teile auf die Schienen fallen. In diesem Fall hätte die Gemeinde den Schienenersatzverkehr selbst zahlen müssen.
Vor dem Abbruch wurde ein Amphibienzaun errichtet, weil Kleintiere, die vom Aussterben bedroht sind, an der Bahnlinie vorkommen. Nun soll die Brücke neu aufgebaut werden. Die Planung war bis August 2025 fertiggestellt. Die Planunterlagen liegen bei der Regierung von Oberbayern, ein Antrag auf Förderung ist ebenfalls gestellt. Im November beschloss der Gemeinderat die Ausschreibung der Arbeiten zum Brückenneubau. Gleichzeitig wurden auch die Kosten für eine Alternative ermittelt. Die Kosten für die Asphaltierung der Umleitungsstrecke werden dem gegenüber gestellt.
Arbeiten am Rathaus und
Kindergarten
Von Mai bis Oktober wurden umfangreiche Bauarbeiten am Gemeindegebäude ausgeführt. Für das Rathaus mussten neue Wasser- und Abwasserleitungen eingezogen werden. Auch wurden die sanitären Anlagen rundum erneuert und Behinderten gerecht gestaltet.
Es sind noch
Plätze frei
Der Kindergarten erhielt einen separaten Wickelraum. Auch hier wurden die sanitären Anlagen erneuert. Zum Spielen stehen zwei schöne, große Räume zur Verfügung: Aktuell gibt es noch freie Plätze für Kinder unter einem Jahr. Anmeldungen für das kommende Jahr sind im Februar möglich.
An der Kläranlage wurden zwei Becken gekürzt und abgedichtet. Der Platz dafür wurde nicht mehr gebraucht und kann für einen Bauhof verwendet werden. Weiter wurden Investitionen in die Kläranlage getätigt. Ein neues Belüftungs-Aggregat und die Steuerung für die Kläranlage und die Pumpstationen wurde erneuert. Auch darf das geklärte Abwasser künftig nicht mehr über den Seeweiherbach zum Inn geleitet werden. Die Auflage vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sieht vor, eine direkte Ablaufleitung zum Inn zu legen. Der Grundstückseigentümer genehmigte die Leitungsverlegung. Mit der Ausschreibung der Arbeiten kann begonnen werden. Eine Förderzusage vom Wasserwirtschaftsamt liegt bereits vor.
Gemeinsame Homepage
und Heimat-Info
In der Öffentlichkeitsarbeit überarbeiten Gemeinden in Kooperation derzeit ihre Internetauftritte. Mit den Verwaltungsgemeinden Kraiburg und Taufkirchen wird es eine gemeinsame Homepage geben, die außerdem barrierefrei zugänglich sein wird.
Zugleich soll eine Info-App angeboten werden. Unter dem Namen „Heimat-Info“ ist sie für alle Bürger zugänglich. Gemeinde und Vereine können auf kurzem Weg Informationen bekannt geben, Termine verwalten und Änderungen weitergeben. sn