In Neubeuern ist man bei der Schaffung neuen Wohnraumes durchaus erfolgreich: Für die geplante genossenschaftliche Wohnanlage in der Rosenheimerstraße wird noch in diesem Monat der Spatenstich erfolgen, 25 genossenschaftliche Wohnungen werden dort entstehen.
Weitere neun Wohnungen wird der Neubau bieten, der auf dem Gelände der ehemaligen Geschäftsstelle der VR-Bank errichtet wird. Und im Auerhof werden nicht nur zwölf Wohnungen entstehen, dort wird es im Erdgeschoss auch attraktive Gewerbeflächen im alten Gewölbe der ehemaligen Schreinerei gehen.
In der Gemeindeverwaltung ist man dabei von einem überzeugt: Es braucht nicht erst einen gesetzlich verankerten Bauturbo, um in Sachen Wohnungsbau innovativ zu werden. Schnelles engagiertes Arbeiten unter geschickter Ausschöpfung der bislang schon vorhandenen Möglichkeiten reicht, um Perspektiven in der Gemeindearbeit zu schaffen. Bürgermeister Christoph Schneider dazu: „Im bayerischen Durchschnitt benötigte ein Bebauungsplanverfahren bislang fünfeinhalb Jahre. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in Neubeuern in den letzten Jahren auch nur annähernd so lange für ein formelles Verfahren gebraucht hätten“. jt