Gut aufgestellt für Jung und Alt

von Redaktion

Die Gemeinde Riedering präsentiert sich für Familien sowie Seniorinnen und Senioren als gut vernetzte Kommune mit starkem Ehrenamt. In vier Kindergärten – drei vom Kita-Verbund Inntal, dazu der private Waldkindergarten – stehen 274 Plätze bereit, alle vergeben.

Die beiden Grundschulen wurden in den Sommerferien umfassend modernisiert: In Söllhuben wurde der frühere Turnraum im Untergeschoss zu einem Klassenzimmer umgebaut; das bisherige Klassenzimmer dient nun als Bewegungsraum für die Mittagsbetreuung und erhielt Sprossenwand, Kletternetz und Spielmodule. An der Grundschule Riedering wurde der Handarbeitsraum wegen wachsenden Flächenbedarfs in ein Klassenzimmer verwandelt. Ab 2026 startet die Ganztagesbetreuung für Erstklässler, danach folgen die weiteren Jahrgänge. Bürgermeister Christoph Vodermaier sieht die Gemeinde dafür „in guter Verfassung“.

Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger profitieren von einem stabilen Netzwerk in Riedering. Seniorenbeauftragte Irmi Wagner sowie die Frauen- und Müttervereine organisieren seit Jahren Seniorennachmittage, Kaffeerunden und Ausflüge; zuletzt führte eine Fahrt Kloster Seeon und Rabenden an, was großen Zuspruch fand.

Mit dem Sozialwerk Simssee e.V. besitzt Riedering einen örtlichen ambulanten Sozial- und Pflegedienst. Ziel ist ein möglichst beschwerdefreier Alltag pflegebedürftiger Menschen in ihrer Wohnung.

Integrationspreis der
Regierung erhalten

Ein Beispiel gelungener Solidarität ist zudem das RiWa – Riederinger Warenhaus. Aus der Ukraine-Hilfe entstanden, öffnete es im Herbst 2022 im Vereinsheim an der Tinninger Straße. Unter dem Motto „bringen – mitnehmen – tauschen“ können alle gut erhaltene Kleidung und Gebrauchsgüter abgeben oder weiterverwenden; Spenden fließen sozialen Einrichtungen zu. Für dieses nachhaltige Konzept erhielt das RiWa im Dezember 2024 den „Integrationspreis für Nachhaltigkeit“ der Regierung von Oberbayern und gilt inzwischen anderen Kommunen als Vorbild. elk

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