2012 wurde der Hitzelsberg für 5,9 Millionen Euro ersteigert. Schon vor vielen Jahren hatte sich der Gemeinderat mehrheitlich für die touristische Nutzung und die Ansiedelung eines hochwertigen Hotels ausgesprochen und die Firma Herecon erklärte sich bereit, dort ein großes Hotel mit entsprechender Erschließungsstraße zu errichten. Statt eines großen Hotelkomplexes sollte dort ein Chaletdorf entstehen.
Doch in einem Bürgerentscheid im November 2024 entschieden sich die Bernauer mit knapper Mehrheit gegen diese Pläne. Bei einer Nachlese in der darauffolgenden Gemeinderatssitzung zog Bürgermeisterin Biebl-Daier Bilanz: Ihre Bürgermeisterkollegen seien ob des Entscheids enttäuscht gewesen, viele in der Region sehen das Signal mit Bedauern. Das Ergebnis sei aber zu respektieren.
Gleichwohl ließ Grünen-Gemeinderat Josef Genghammer nicht locker und forderte weitreichenden Schritte zum Schutz des Areals, die der Gemeinderat ablehnte. Selbst die Antwort der Rechtsaufsicht, die Genghammer anrief, beschied, dass der Beschluss rechtens war.
Im Herbst stimmte der Gemeinderat für die Abgabe einer Stellungnahme zu einem Vorhaben am Hitzelsberg. Dort soll ein Teilbereich als geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen werden. Mehrheitlich verständigte sich das Gremium darauf, dass die gemeindliche Stellungnahme enthalten müsse, dass das einzugrenzende Gebiet von Infrastruktur sowie von bebauten, intensiv genutzten und verkehrspflichtigen Flächen abrücken müsse.
Ein Verfahren, das Stand Januar 2026 noch nicht beendet ist.elk