Die Gemeinde vernetzt sich im Inneren und nach Außen, um die Anforderungen der Zukunft zu meistern. Im Zuge der bald verpflichtenden Wärmeplanung befasst sich die Pfaffing mit einer zentralen Heizanlage. Ein Ziel ist dabei die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Bei gut besuchten Infoveranstaltungen zeigten Fachleute auf, wie das umgesetzt werden könnte. Ob und in welchem Umfang ein Nahwärmenetz realisiert wird, hängt von der Beteiligung der Bürger ab.
Beitritt zum
Planungsverband
Angesichts steigender rechtlicher Anforderungen bei Flächennutzungs- und Bebauungsplänen ist die Gemeinde dem Planungsverband „Äußerer Wirtschaftsraum München“ beigetreten. Dieser unterstützt Kommunen im Umland der Landeshauptstadt bei Planungsaufgaben. Ergänzend gibt es Überlegungen, gemeinsam mit Studierenden Konzepte für nachhaltige Perspektiven ländlicher Siedlungen zu entwickeln.
Die Gemeinde beteiligt sich außerdem am Klimaschutznetzwerk Traunstein, in dem Kommunen gemeinsam an konkreten Maßnahmen arbeiten. Ziel des Netzwerks ist es, Erfahrungen zu bündeln, Fachwissen zu teilen und Projekte effizient umzusetzen. Durch die interkommunale Zusammenarbeit können Fördermöglichkeiten besser ausgeschöpft werden.
Mit dem Beitritt zum Zweckverband „Kommunale Dienste Oberland“ soll die Verkehrssicherheit im Ort erhöht werden. Vorgesehen sind innerorts mobile und stationäre Kontrollen.
Notverbund beim
Trinkwasser
Mit dem Wasserzweckverband der Mittbachgruppe gibt es jetzt bei Rappold einen Notverbund. Das hilft bei technischen Störungen und Ausfällen und stärkt die Versorgungssicherheit.
Die VG ist nun aus Gründen einer besseren Wirtschaftlichkeit Mitglied der Bayerischen Kommunalen IT-Einkaufsgenossenschaft (BayKIT) geworden. Weiterhin hat die VG das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit für bayerische Kommunen“ erhalten. Bescheinigt ist damit eine gesetzlich geforderte Mindestabsicherung der elektronischen IT-Infrastruktur. Gearbeitet wird jetzt an einem Notfallkonzept für mögliche Ausfallszenarien. kg