Das Museum „Bilder erzählen – Sammlung Peter Schmidt“ lädt im Frühjahr zu einem vielseitigen Kulturprogramm ein, das kunsthistorische Vorträge, literarischhumorvolle Bühnenformate und Angebote für die ganze Familie miteinander verbindet. Den Auftakt der Hauptveranstaltungen bildet am 19. März der Vortrag „Münchner Malerei und die ,heile Bergwelt‘ im 19. Jahrhundert“. Der Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt analysiert dabei Originalwerke aus der Blütezeit der Genremalerei. Im Fokus stehen Motive der alpenländischen Bergwelt, die im 19. Jahrhundert als idealisierte Gegenwelt zur zunehmenden Urbanisierung galten. Ausgewählte Werke aus der Sammlung von Peter Schmidt veranschaulichen diese Epoche und ihre Bildsprache.
Am 17. April folgt mit „Der zerbrochane Kruag“ eine humorvolle, szenische Lesung nach Heinrich von Kleists Klassiker „Der zerbrochene Krug“. Die Autoren Dr. Hans Küsters und Max Dietrich verlegen die Handlung in bayerischer Reimform in ein oberbayerisches Dorf. Gemeinsam mit Schauspielerin Brigitte Oberkandler sowie musikalischer Begleitung durch die Griesstätter Sängerinnen und Ziach-Spielerin Monika Fackeldey entsteht eine unterhaltsame Parodie rund um Dorfrichter Adam.
Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Am 26. April lädt eine Rätsel-Rallye zu einer generationenübergreifenden Entdeckungstour durch das Museum ein. Spielerisch werden Bildthemen wie Familienleben, Musik oder Wirtshauskultur erkundet – unterstützt durch Rätsel-Apps, Klangbeispiele und Mitmachaktionen. Kreativer Abschluss ist das Gestalten einer eigenen Stofftüte.
Musikalisch wird es zudem bei der Reihe „MuseumsMusik“: Junge Musikerinnen und Musiker präsentieren halbstündlich kurze Live-Programme, zwischen denen Zeit bleibt, die Sammlung in Ruhe zu betrachten und mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Die nächste Ausgabe findet am 7. März ab 14.30 Uhr mit den „Stubenrockern“ Emilia und Chiara Neubauer aus Waldkraiburg statt. Ein besonderes Angebot: Jeden letzten Freitag im Monat kostet der Museumseintritt lediglich einen Euro.
Museumsleiter Andreas Seifinger resümiert: „Unser Museum verbindet kunsthistorische Einblicke, literarischen Humor und familienfreundliche Vermittlung zu einem abwechslungsreichen Frühjahrsprogramm.“