Die Bilanz nach acht Monaten im Regelbetrieb, von Anfang Mai bis Jahresende 2025, weist laut Stadt 31.500 Fahrten mit dem InnLiner aus. 86 Prozent der Fahrgäste hätten das Angebot mit fünf Sternen bewerteten, insgesamt liege die durchschnittliche Fahrtbewertung bei 4,7 Sternen. Die Stadt sieht das als ein Zeichen, dass die große Mehrheit der Nutzer das Angebot schätze. Positiv vermerkt würden zum Beispiel, dass die Entfernung zu den Haltestellen im Mittel bei etwa 70 Metern liegt und die durchschnittliche Wartezeit bei Sofortbuchungen zwölf Minuten beträgt.
Aufgrund der starken Auslastung der im Einsatz befindlichen vier Fahrzeuge ist seit Anfang Februar ein fünfter Rufbus hinzugekommen. Die App sei so konfiguriert, dass auch ungeübte Smartphone-Nutzer den InnLiner buchen können.
Buchung per App
oder Telefon
Alternativ besteht immer die Möglichkeit der Buchung per Telefonanruf, ganz ohne Smarthone. Laut Angaben der Stadt reagiere man auf Feedback der Fahrgäste und nehme beständig kleinere Änderungen vor. So könne das Netzwerk der rund 175 Haltestellen flexibel an den Bedarf angepasst werden.
Der Rufbus soll eine kosteneffiziente Beförderungsmöglichkeit sein, ohne, dass dabei Doppelstrukturen mit einem überörtlichen öffentlichen Personennahverkehr geschaffen werden. Diesen bereitzustellen, ist Aufgabe des Landratsamtes. Die Rufbusse hingegen seien ein freiwilliges Angebot der Kreisstadt.