Neuer Wertstoffhof

von Redaktion

Es ist der geheime Treffpunkt der Stadt: Samstags-Vormittags kommt halb Wasserburg an den Wertstoffhof. Sperrmüll, Elektroschrott, Altmetall und Co. wollen ordnungsgemäß entsorgt werden. Das Problem: Der jetzige Standort in der Altstadt ist zwar wunderbar zentral, doch gibt es einfach zu wenig Platz und die Zufahrtssituation ist unübersichtlich. „Der Wertstoffhof platzt aus allen Nähten“, sagt Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl.

Deswegen hat der Stadtrat schon vor einiger Zeit einen Grundsatzbeschluss gefasst: Der Wertstoffhof soll vor die Tore der Stadt verlegt werden. An der Schmerbeckstraße/Priener Straße in der Tegernau auf dem Gelände des ehemaligen Umspannwerks soll nun ein neuer Wertstoffhof errichtet werden.

Die Entwurfsplanung steht kurz vor dem Abschluss. Gewünscht wird ein Wertstoffhof mit genug Platz für die Anlieferung, möglichst barrierefreiem Zugang, überdacht und einer PV-Anlage auf dem Dach. Die Zufahrt soll von Osten her über die Schmerbeckstraße erfolgen. Die Investitionskosten werden voraussichtlich zwischen fünf und sechs Millionen liegen. Geplant ist, dass der Wertstoffhof gemeinsam mit der Gemeinde Eiselfing genutzt wird. Die Abstimmungen mit den möglichen Kooperationspartnern, insbesondere dem Landkreis, laufen derzeit. khe

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