Am 10. Februar 1866 schlug die Geburtsstunde der Wasserburger Feuerwehr. Drei Jahre später wurde eine freiwillige Feuerwehr aus Handwerkern, Beamten und Kaufleuten daraus.
Noch heute sind es Freiwillige, die Feuer löschen oder technische Hilfestellung bei Unfällen leisten. Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg werden von der Kommune ausgestattet und haben ihre Zentrale im Herzen der Altstadt. Das ist auch wichtig so, um die vorgegebene Ausrückzeit einzuhalten. Doch das Gebäude „Im Hag“ ist in die Jahre gekommen. Es wurde in den 80er-Jahren bezogen, platzt heute aus allen Nähten und gilt als Energieschleuder. Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Hirneiß im Schopperstattweg soll nun eine neue Feuerwache errichtet werden. Die Stadt konnte das rund 4.000-Quadratmeter-Areal neben dem Busbahnhof kaufen.
Nach rund fünf Jahren Planung und intensiver Abstimmung geht es nun an die Umsetzung des Projekts. Der Stadtrat hat der Entwurfsplanung zugestimmt. Spatenstich für das 17 Millionen-Euro-Projekt soll noch diesen Herbst sein, die Fertigstellung – wenn alles klappt – 2028.
Das Gebäude wird aus Gründen der Nachhaltigkeit überwiegend in Holzbauweise erstellt. Markant ist die Holzfassade geplant, die im „Wasserburger“ Rot gestrichen werden soll. Zehn Stellplätze für die Fahrzeuge, Ausstattung wie Schlauchwaschanlage im ersten Stock und Büro sowie Aufenthaltsräume im zweiten Stock sind vorgesehen. khe