Wasserburg treibt seine kommunale Wärmeplanung voran. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, dass bis 2045 nur noch mit erneuerbaren Energien geheizt wird, sollen alle Städte und Gemeinden bis 2028 eine solche kommunale Wärmeplanung erstellen. Das Konzept für Wasserburg soll im März vom Stadtrat verabschiedet werden. Darin wurde herausgearbeitet, welche Gebiete für eine Versorgung mit Fernwärme geeignet sein könnten und vorrangig umgesetzt werden sollten. Als Energieträger dafür soll auch geprüft werden, ob Geothermie geeignet wäre. Fazit eines Zwischenberichts der Wärmeplanung war, dass sich insbesondere dichter besiedelte Gebiete wie Altstadt, Teile des Burgerfelds und der Burgau für ein Wärmenetz eignen würden.
Ausbau von Photovoltaik
im Stadtgebiet
Auch beim Strom hat die Stadt den CO2-Ausstoß im Blick. Möglichst viele städtische Gebäude sollen daher insbesondere zur Eigenstromversorgung mit PV-Anlagen ausgerüstet werden. Auf vielen Gebäuden sind bereits PV-Anlagen installiert. So zum Beispiel auf dem Schöpfwerk am Riedener Weg, auf dem Parkhaus Überfuhrstraße, auf dem Busbahnhof, auf der Kläranlage, auf dem Museumsdepot sowie auf dem Dach der Badria-Sauna. Zuletzt umgesetzt wurde eine Anlage auf dem Dach von Schule und Kita in Reitmehring. Die Anlage mit einer Leistung von 59kWp soll jährlich 58.470 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit würde man pro Jahr 27 Tonnen CO2 einsparen. In diesem Jahr sind PV-Anlagen für das Rückgebäude des Rathauses, den Bauhof sowie die Eingangshalle des Badrias geplant. Auch die Bibliothek bekommt Solarstrom, die Anlage wird hier auf dem Dach des Theaters gebaut. khe