Für die Stockschützen des TuS Engelsberg lief der Winter 2025/2026 sehr gut. Vor allem für die Damenmannschaft mit Marina Dunstmair, Bettina Gründl, Resi Karl und Andrea Zahner, die nach dem Weggang von Rebeca Jüngel durch Franziska Dücker verstärkt wurde.
Nach dem ersten Wettbewerbstag in der Bundesliga in Peiting stand ein neunter Platz zu Buche. Besser lief es an den Spieltagen zwei und drei in Waldkirchen, hier wurden von 14 Spielen elf gewonnen. Da der ausrichtende Verein EC Moitzerlitz Regen keine Damenmannschaft hat, reichte Platz sechs um nachzurücken und an der deutschen Meisterschaft in Regen teilzunehmen. Dort belegte man Platz zwei in der Vorrunde und sicherte sich anschließend mit einem knappen Sieg den Einzug ins Finale, wo man allerdings gegen den EC Gerabach unterlag. So durfte man sich nach der Goldmedaille im vorigen Jahr heuer über Platz zwei bei der deutschen Meisterschaft und die Silbermedaille freuen.
Qualifikation für
Europacup
Besonders erfreulich war für die Engelsberger Damen auch die Qualifikation für den Europacup, der in dieser Wintersaison in Peiting ausgetragen wurde und die ihnen letztmals in der Saison 2009/2010 gelungen war. Hier konnte man bis ins Viertelfinale vordringen, ehe gegen die Mannschaft des EC Lana aus Italien Endstation war.
Damen sind sportliches
Aushängeschild
Betrachtet man die Chronik der Erfolge, so darf man die Damenmannschaft mit Fug und Recht als sportliches Aushängeschild der Gemeinde Engelsberg bezeichnen. Zudem hat die Mannschaft mit Marina Dunstmair auch eine Stockschützin in ihren Reihen, die heuer im Januar zum zweiten Mal das Silberne Lorbeerblatt verliehen bekam. Sie ist die erfolgreichste Sportlerin Engelsbergs und gewann in ihrer Karriere 3 x WM-Gold, 4 x WM-Silber, 7x EM-Gold, 4 x EM-Silber und 3 x Bronze bei einer Europameisterschaft, sowie 18 Einzelmedaillen bei deutschen Meisterschaften (14 Gold, zwei Silber, zwei Bronze). Sie durfte sich als erste und bisher einzige Sportlerin ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen.wag