„Wir schauen nach vorn, mutig, offen und mit neuen Ideen. Denn ohne Innovation und Investition zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle kann sich keine Gemeinde weiterentwickeln. Und wir bewahren, was uns wichtig ist – unsere Natur, unsere Wurzeln und unsere Heimat“ – so beschreibt Bürgermeister Martin Lackner das Motto „Zukunft gestalten, Heimat erhalten“ für seine Gemeinde Engelsberg. Dass dies keine leeren Worthülsen sind, zeigen die Projekte, die für 2026 und die folgenden Jahre auf der Agenda stehen. Dazu gehören, unter anderem, das Haus der Musik in der alten Schulturnhalle mit einem Probenraum für die Andreasbläser und die Umnutzung des Balllagers und des Schiedsrichterraums in der Mehrzweckhalle zur Erweiterung der Räume für die Kraftsportabteilung des TUS Engelsberg. Beide Projekte unterstreichen die Bedeutung der Vereine für die Gemeinde, sie leisten hervorragende Arbeit – insbesondere für die Jugend – und gestalten maßgeblich das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde.
Energie ist
ein Kernthema
Großes Augenmerk gilt der Energie in der Gemeinde. Dazu gehört die Einsparung hinsichtlich Gebäude und Beleuchtung, die Installation von Photovoltaikanlagen zur Eigennutzung beziehungsweise Speicherung in entsprechenden Batterien oder auch die Elektroladeinfrastruktur. In Zusammenarbeit mit der E-Genossenschaft soll ein Großspeicher geschaffen werden, der das Netz entlastet und einspeist, wenn Strom gebraucht wird. Zum Thema Energie gehört auch das Fernwärmeprojekt, das derzeit circa 250 Häuser mit regenerativer Wärme sicher versorgt und eine CO2-Einsparung von circa 1.500 Tonnen mit sich bringt. Hier sollen mit zusätzlichen Investitionen die Abläufe optimiert und das Netz verdichtet werden. „Barrierefreiheit“ lautet eines der Stichworte, wenn es um das Engelsberger Rathaus geht. Um dies zu erreichen, soll es nun mit einem Aufzug ausgestattet werden. Zudem gilt es die Digitalisierung weiterzuentwickeln, die energetische Sanierung auch hier voranzutreiben und für das Rathaus/die Mehrzweckhalle als Sammelpunkt im Katastrophenfall eine Notstromeinspeisung umzusetzen. Die Grundlage für all die Maßnahmen, die der Gemeinde ins Haus stehen, ist eine solide Finanzpolitik, wie Bürgermeister Lackner betont: „Wir müssen innovativ sein und investieren, müssen dabei aber auch unsere Schulden im Blick haben. Ein Spagat, der uns in den Jahren seit 2008 gelungen ist. So haben wir seither 41,3 Millionen Euro investiert und dabei den Schuldenstand lediglich um 73.000 Euro erhöht.wag