Zuverlässiger Chronist

von Redaktion

Chiemgau-Zeitung begleitet seit 1951 den wirtschaftlichen Aufschwung

Wer heute etwas über die jüngere Vergangenheit in der Region erfahren will, kann als umfangreiche Quelle auf die alten Bände der Heimatzeitung zurückgreifen. In den alten Bänden wird anhand zahlloser Berichte dokumentiert, wie engagierte Menschen nach dem Krieg eine neue demokratische Ordnung geschaffen haben. Ihnen ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Chiemgau heute zu den attraktivsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen in Deutschland zählt.

Dass das so ist, liegt auch daran, dass Politiker schon zu Beginn der 1950er-Jahre die Grundlage für eine solide Bildung und Ausbildung der jungen Menschen geschaffen haben. Kinder und Jugendliche bekamen die Möglichkeit, von der Kindertagesstätte bis zum Hochschulabschluss in der Region ein vielfältiges Bildungsangebot zu nutzen. Blieb es früher fast nur Kindern einer kleinen Oberschicht vorbehalten, sich bis zum Hochschulabschluss fortzubilden, so ist das System heute wesentlich durchgängiger und auch das Wort „Chancengleichheit“ keine leere Floskel mehr. Dabei erfolgte die „Erziehung“ in der Zeit, über die hier berichtet wird, aus heutiger Sicht bisweilen auf grausame und nicht mehr nachvollziehbare Art und Weise. Davon zeugen einige Beiträge, die im April 1951 in der Chiemgau-Zeitung erschienen sind.

63 Pfennig Stundenlohn
für einen Lehrer

Am 3. April erfahren die Leser, dass Junglehrer in Bayern mit einem Stundenlohn von 63 Pfennig abgespeist werden. „Junglehrer“ waren damals oft schon 40 Jahre und älter, weil sie durch den Kriegsdienst etliche Berufsjahre verloren hatten. Viele von ihnen waren durch ihre Erlebnisse an der Front traumatisiert und hatten körperliche wie psychische Folgeschäden.

Ein solcher Lehrer stand vor Gericht, weil er die vom Kultusministerium gesetzlich festgeschriebene „Ration“ von sechs Stockhieben täglich bei einem Schüler weit überschritten hatte. Der elfjährige Adolf aus Bernau hatte sich geweigert, sich daheim zum Mittagessen hinzusetzen.

Als seine Mutter der Sache nachging, stellte sie fest, dass der Bub nicht mehr sitzen konnte, weil sein Hintern von mehr als 20 Stockhieben total zerschunden war. Der Lehrer zeigte vor Gericht sein „Buchhaltungsheft“ über die Prügelstrafe vor, in dem nur die erlaubten sechs Hiebe verzeichnet waren. Es half ihm nichts: Er wurde zu einer Geldstrafe, ersatzweise 28 Tage Haft, verurteilt. Die Leser der Chiemgau-Zeitung erfuhren aber auch: „Nicht angeklagt waren die Verhältnisse, die einen Lehrer zwingen, mit 60 Schülern fertigzuwerden.“ Der misshandelte Bub aus Bernau ließ nicht nur in der Rechenstunde Maikäfer fliegen, sondern auch Knallerbsen krachen und trieb weiteren Unfug.

Ein paar Tage später berichtet die Chiemgau-Zeitung über die Visitation des Schulrates, der beanstandete, dass die Lehrerin einen Buben sehr hart mit dem Stock bestraft habe. Davon solle man doch nur in dringenden Fällen Gebrauch machen, mahnte er die Lehrerin. Ihre Antwort: „Das wohl! Und dieser besondere Fall ist – mein Herr Sohn.“ So war das damals, als man bemüht war, wieder einen geregelten Schulalltag einzuführen. Das alles zu Papier zu bringen, war für die Zeitungsmacher eine große Herausforderung, denn es fehlte nach wie vor am Notwendigsten.

Mangel an fast allem – auch an Zeitungspapier

Davon zeugt eine Meldung am 7. April 1951 in der Chiemgau-Zeitung unter dem Titel „Katastrophale Lage bei Zeitungspapier“. Der Bundestag ersuchte die Regierung, die deutsche Presse ausreichend mit Zeitungspapier zu versorgen. In den letzten sechs Jahren sei der Preis dafür von 230 auf 940 DM pro Tonne gestiegen. Zu dieser Meldung passt eine bezahlte Anzeige der Firma Rohstoffverwertung Rosenheim GmbH in der gleichen Ausgabe. In ihr wird verkündet, dass das Unternehmen im Monat März der Papierindustrie 100.000 Kilo Altpapier zugeführt habe.

Der Papiermangel war seinerzeit ein Luxusproblem: Die Versorgung mit Lebensmitteln stand nämlich nach wie vor auf tönernen Füßen. Die heimischen Landwirte konnten gar nicht so viel produzieren, wie die Menschen zum Leben benötigten. Die Zahl der Menschen in der Region lag 1951 wegen der vielen Heimatvertriebenen um rund 40 Prozent über der vor dem Krieg.

Kritsche Versorgung
mit Lebensmitteln

Die Nachfrage nach Getreide, Kartoffeln und Fleisch war zwar riesengroß; die Preise waren aber staatlich vorgeschrieben und deckten gerade im Voralpenland mehr schlecht als recht die Kosten. So titelt die Chiemgau-Zeitung am 5. April 1951, dass die Verschuldung der Landwirtschaft gestiegen sei. Die Abgaben übersteigen das Leistungsvermögen und gefährden die Substanz der Betriebe. Das drohte zu einem Teufelskreis zu werden, denn den Bauern fehlte selbst das Geld, Saatkartoffeln zu kaufen. Stattdessen verwendeten sie Reste ihrer letztjährigen Ernte als Saatgut – auch auf die Gefahr hin, dass die Erträge weiter schrumpfen.

Mit einer Umtauschaktion wollten die BayWa-Lagerhäuser das Schlimmste verhindern. Sie tauschten einen Zentner Saatkartoffeln gegen zweieinhalb Zentner unsortierte Feldkartoffeln ein. Die Bauern bekamen damals aufgrund staatlicher Reglementierung beim Verkauf ihrer Ware nur rund 3 Euro pro Zentner. Mit der Umtauschaktion sollte „auch dem geldärmsten Kartoffelbauern der Saatgutwechsel im Interesse der bayerischen Kartoffelproduktion und zum Segen der gesamten Volkswirtschaft ermöglicht werden“.

„Sind Nylon-Strümpfe anormal?“

Während die Bauern ums wirtschaftliche Überleben kämpften, war in München der Kulturbetrieb schon wieder in vollem Gange. Die Chiemgau-Zeitung berichtet am 21. April 1951 unter der Titelzeile „Sind Nylon-Strümpfe anormal?“ über die Probleme weiblicher Operettenbesucher. Die Intendanz der Bayerischen Staatsoperette in München machte damals mit einem Anschlag im Foyer des Theaters die verehrten Besucherinnen darauf aufmerksam, dass für Schäden an Nylonstrümpfen seitens der Intendanz kein Schadenersatz geleistet werde. „Unsere Bestuhlung wird täglich gewissenhaft kontrolliert, sodass an normaler (!) Kleidung kein Schaden entstehen kann. Das Nylongewebe jedoch bildet eine Ausnahme, da es überempfindlich ist.“

Ein ganz anderes Thema: Ob sich an das folgende Ereignis in zwei Monaten jemand erinnern wird? Laut Rechnung der Chiemgau-Zeitung müsste der Rosenheimer Bahnhof Mitte des Monats April seinen 150. Geburtstag feiern. Am 19. April 1951 nämlich erschien ein Beitrag unter der Schlagzeile „Rosenheims Bahnhof hat heute Geburtstag“.

Demnach wurde er vor genau 75 Jahren in Betrieb genommen. Unter anderem heißt es: „In einem Zeitraum von zwanzig Jahren (1857 – 1876) rückte die Innstadt zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt Südbayerns auf.“ Reisende, welche am 1. November 1857 den ersten von München kommenden und in Rosenheim eintreffenden Personenzug nutzten, fanden hier noch keinen pompösen Bahnhof vor. Ein Holzschuppen in der Nähe des Rossackers diente damals als Bahnhofsgebäude. 1858 wurde die Strecke nach Kufstein eröffnet, 1860 wurde die Strecke nach Salzburg fertig, womit auch Bad Endorf, Prien und Bernau Anschluss an die große weite Welt hatten.

Auf dem Meer in die weite Welt hinaus werden die Deutschen auch bald wieder mit Schiffen „Made in Germany“ fahren können. In Deutschland dürfen ab sofort nämlich wieder Schiffe gebaut werden. Auch Gummi und synthetisches Benzin dürfen deutsche Firmen ab sofort wieder produzieren.

Unter dem Titel „Erleichterungen für die deutsche Industrie“ berichtet die Chiemgau-Zeitung am 3. April 1951, dass die Hochkommission die Verbote aufgehoben hat. Die Hohe Kommission der Siegermächte bestimmte nach dem Zweiten Weltkrieg Außenpolitik, Außenhandel, Devisenverkehr, Reparationen und Entmilitarisierung im besiegten Deutschland.

Fernreisen und Autos
waren Luxusgüter

Von einer Schifffahrt auf dem Meer konnten die meisten Chiemgauer vor 75 Jahren nur träumen. Die Dampferfahrt zu einer der Chiemseeinseln war für viele der Ausflugshöhepunkt des Jahres. Wichtigstes Fortbewegungsmittel im regionalen Individualverkehr war das Fahrrad. Wer ein Moped oder Motorrad besaß, konnte sich damals glücklich schätzen.

Ein Auto war für die meisten Menschen noch unerschwinglich, was sich im Laufe der folgenden Jahre rasch und radikal ändern sollte. Aber von einem schicken, lack- und chromglänzenden Pkw träumen durfte man schon. Diese Träume befeuerten mehrere Sonderseiten, auf denen die Chiemgau-Zeitung am 21. April 1951 die neuesten Automobile präsentierte, die bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Im Mittelpunkt des Interesses standen damals schon die für Otto Normalverbraucher unerschwinglichen Luxuskarossen. Mit Bild vorgestellt wurden zum Beispiel der Mercedes-Benz 300, „ein rassiger Sechszylinder mit 115 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h“. Er wurde unter der Bezeichnung „Typ Adenauer“ in den folgenden Jahrzehnten zu einer legendären Staatskarosse. Gegenspieler in diesem Luxussegment war damals und ist noch heute die Marke BMW. Sie stellte ihren Typ 501 vor mit formschöner Karosserie sowie eleganter und reichhaltiger Innenausstattung.

„Barockengel“

Den älteren Lesern ist der Wagen unter der Bezeichnung „Barockengel“ ein Begriff. Mit Fahrzeugen dieses Typs wurden Staatsgäste wie zum Beispiel Königin Elisabeth II. in München chauffiert. Der 501 diente auch als der legendäre Streifenwagen in der Vorabendserie „Isar 12“. Der BMW kostete damals über 15.000, der Mercedes weit über 20.000 Mark. Heute kann man den 300er Mercedes als Oldtimer für 300.000 Euro aufwärts kaufen.

Freizeitvergnügen:

Schießen und Rauchen

Wer sich damals noch kein Auto leisten konnte und daheim bleiben musste, der konnte ab 1951 zum Beispiel wieder den auf dem Lande beliebten Schießsport ausüben. Am 17. April 1951 wurde der Schützengau Rosenheim im Schützenhaus der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft Rosenheim wiedergegründet. Die Besatzungsmächte hatten kurz zuvor das Verbot, Sportwaffen zu besitzen, aufgehoben. Ein anderes sehr beliebtes Freizeitvergnügen war damals das Rauchen in Vereinen. Davon zeugen mehrere Artikel aus jener Zeit in der Chiemgau-Zeitung.

Wettrauchen im
„Pfeifenklub Fliegentod“

Da wird zum Beispiel berichtet, dass sogar die Wochenschau kam, um das Wettrauchen vom „Pfeifenklub Fliegentod“ im Bild festzuhalten. Meister im Zigarrenrauchen wurde Walter Künzel, der an einer 30-Pfennig-Zigarre eine Stunde und 33 Minuten lang zog. In Endorf beschloss der Rauchclub und Männersterbekassenverein – man beachte die beiden Vereinsziele unter dem Gesundheitsaspekt –, seine alte Standarte instand zu setzen. „Am anschließenden Preisrauchen beteiligten sich 47 Kameraden. Den ersten Preis errang Egginger jun. mit der Bestzeit von 126 Minuten.“

Und was tat sich im April 1951 im Sport? „Westdeutschland – Saar 7:1“ heißt es am 7. April über dem Bericht zu einem Fußball-„Länderspiel“ in Essen, zu dem 30.000 Zuschauer kamen. Ein paar Tage später bestritt Deutschland sein 200. Fußball-Länderspiel und gewann gegen die Schweiz mit 3:2. Damals schon dabei: Torwart Toni Turek und Fritz Walter, die Deutschland 1954 zur Weltmeisterschaft führten. NSU-Rennfahrer Wilhelm Herz stellte mit 289,96 km/h einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für Motorräder auf. Nach 14 Jahren hat NSU damit die BMW-Werke mit Ernst Henne als Weltrekordhalter abgelöst. Größtes lokales Sportereignis im April 1951 war das Priener Grasbahnrennen, das 6.000 Zuschauer anlockte.

Bürger sollen 30 Prozent mehr Steuern zahlen

Wer sich heute über die ständigen Steuererhöhungen ärgert, dem mag eine Meldung in der Chiemgau-Zeitung vom 12. April Trost sein. Mit der Schlagzeile „Dreißigprozentige Steuererhöhung für 1951“ erfährt der Leser von Plänen, wonach Bund, Länder und Gemeinden wegen der Verschärfung der Weltlage (Koreakonflikt) mehr Geld brauchen. Aber auch solch drastische Angriffe auf den Geldbeutel der Bürger vermochten damals den Wirtschaftsaufschwung nicht zu bremsen.

Der steigende Wohlstand der Menschen war wichtigste Triebfeder für die starke Zunahme des Tourismus in der Region. In Deutschland brachten im Jahr 1950 eine Million ausländische Besucher 200 Millionen DM Devisen, heißt es am 10. April unter der Titelzeile „Beste Aussichten für den Fremdenverkehr“.

In jenen Tagen waren 200 Reisebürofachleute aus ganz Deutschland im Chiemgau unterwegs. Als der Besuch am 1. April in Prien begann, rief die Zeitung die Bürger auf, der Freude über den Besuch durch eine recht gute Beflaggung an den Durchgangsstraßen Ausdruck zu geben. Treibende Kraft war damals Dr. Carl Degener, Gründer des Reiseunternehmens TOUROPA, mit dem er auch Ruhpolding zu einem bedeutenden Urlaubsort machte. Er sagte damals gegenüber der Chiemgau-Zeitung, dass in der ersten Buchungswoche für die diesjährigen Sommerreisen bereits 1.000 Anmeldungen angenommen wurden – das Drei- bis Vierfache des Vorjahres.

Keine Zeitung ohne freie Mitarbeiter

Was wäre eine Zeitung ohne ihre freien Mitarbeiter? Ohne Menschen, die in ihrer Freizeit abends Sitzungen des örtlichen Gemeinderats besuchen, auf Jahreshauptversammlungen der Ortsvereine gehen, bei Wind und Wetter am Fußballplatz das Spielgeschehen protokollieren, über kirchliche Anlässe berichten – kurz: Menschen, die das Ortsgeschehen in Bild und Schrift festhalten. Zwei von ihnen werden hier stellvertretend für die vielen freien Mitarbeiter vorgestellt, die die Redaktion täglich mit Nachrichten aus ihrem Dorf „füttern“.

Zu ihnen gehörte Hans Thümmler aus Prien, der rund 60 Jahre lang die Redaktion der Chiemgau-Zeitung mit Berichten versorgte. Ihn für diesen Beitrag persönlich zu sprechen, war leider nicht mehr möglich. Er ist im Alter von 94 Jahren im Januar verstorben. 1961 hat er seine ersten Berichte für die Chiemgau-Zeitung geschrieben und ist dieser Nebenbeschäftigung bis Ende 2021 nachgegangen. Mit 90 Jahren war Schluss für ihn, was nicht nur die Redaktion, sondern auch die vielen treuen Leser bedauerten. Thümmler schrieb vor allem Beiträge aus Rimsting, Greimharting, Gstadt, Breitbrunn und von der Fraueninsel. Sein Kürzel „th“ begleitete Generationen von Lesern der Chiemgau-Zeitung. Zunehmende gesundheitliche Probleme zwangen ihn, mit der Schreiberei aufzuhören, was er selbst sehr bedauerte. Für sein „außergewöhnliches Engagement“ als unermüdlicher Berichterstatter bei Hunderten von Ereignissen aus der Gemeinde Rimsting ehrte Bürgermeister Andreas Fenzl ihn im Dezember 2021 mit der Rimstinger Bürgermedaille.

1968 stieg Klaus Oberkandler als 16-jähriger „Jungspund“ in das Reportergeschäft ein und versorgte die Chiemgau-Zeitung über Jahrzehnte mit lokalen Berichten und Reportagen. Zunächst geschah das von seiner Heimatstadt Trostberg aus und betraf vor allem das Sportgeschehen, später aus Traunstein, wo er über vier Jahrzehnte als Lokalredakteur tätig war. Es war damals im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Nebeneinanders der Heimatzeitungen Tradition, dass man einander mit Beiträgen aushalf beziehungsweise diese für den Abdruck zur Verfügung stellte. Seien es Berichte aus dem Stadtrat, dem Kreistag, dem Regionalen Planungsverband, dem Abwasserzweckverband Chiemsee oder anderen Organisationen.

Klaus Oberkandler erinnert sich an eine Begegnung mit Hans Thümmler in den 1990er-Jahren in Seebruck. Dort war Oberbayerischer Fischereitag und das Abwiegen der Beute vom Königsfischen fand im kastanienbestandenen Garten des Hotels „Zur Post“ statt. Die Prozedur dauerte fast zwei Stunden, denn die Teilnehmer hatten reichen Fang gemacht und Dutzende prächtige Hechte geangelt. „Hans Thümmler und ich genossen aber in erster Linie den angenehmen Schatten und eine frische Halbe Bier. Wir schauten dem Geschehen mit einigem Abstand zu. Nach der zweiten Halben bestellten wir uns jeder einen Schweinsbraten“, erinnert sich Oberkandler. Nachdem der verzehrt war und uns ein Fischereifunktionär die Ergebnisliste des Preisfischens an den Tisch brachte, kommentierte Hans Thümmler trocken: „Es gibt halt nichts Schöneres als die Arbeit für die Zeitung…“

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