Wie sieht Höslwang zukünftig aus?

von Redaktion

Ein seit vielen Jahren das Dorf beherrschendes Thema ist die Dorfentwicklung. Für Bürgermeister Johann Murner (Parteifreie Wählergemeinschaft) und den zwölfköpfigen Gemeinderat keine leichte Aufgabe, denn es gibt viele unterschiedliche Interessen oder Vorstellungen.

2009 wurde der Antrag auf Dorferneuerung gestellt. Seit 2013 läuft das Projekt, aber noch ist nicht viel passiert, bedauert Murner.

Drängendste Frage ist, wie es mit dem Klosterhof weitergeht. Soll Wohnen und Arbeiten dort möglich sein, soll ein Mehrgenerationenhaus entstehen oder eine Einrichtung für betreutes Wohnen oder soll er allein Vereinen zur Verfügung stehen? Wie sein Amtsvorgänger Maier will auch Bürgermeister Murner ein Gesamtkonzept.

Das Gebäude, in dem noch bis in die 80er-Jahre Klosterschwestern aus Schönbrunn lebten, soll wieder lebendig werden. Der kleine Keramikladen in einer der ehemaligen Garagen zeigt, dass die Dorfmitte wieder attraktiv werden kann. 2022 legten sich Gemeinderat und Dorferneuerungsvorstandschaft auf einen Bürgersaal mit Sportnutzung für die Grundschule und einer Nutzung durch die Vereine fest. Dann war wieder Pause.

Neuer Platz für die
Schützen

Derzeit wird geplant, ob die Schützen über dem Pfarrheim unterkommen können. Bürgermeister Murner wünscht sich eine Unterbringung der Schützen im Ostflügel des Gebäudes.

Am Südhang von Höslwang konnten nach langen Verhandlungen Grundstücksflächen erworben werden. Es ist angedacht, einen Fußweg mit Sitzgelegenheit anzulegen. Darüber wird sich nun die Vorstandschaft der Dorfentwicklung ihre Gedanken machen. ek

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