Marquartstein hat einiges vor: Mit Blick auf die laufenden Großprojekte und eine anstehende Großveranstaltung erwartet Marquartsteins Bürgermeister Andreas Scheck, dass 2026 ein „herausforderndes, aber auch ganz besonderes Jahr“ für seine Gemeinde wird. Scheck ist im Übrigen einziger Kandidat bei der Kommunalwahl 2026 und bereits seit zwölf Jahren Amtsinhaber.
Verwaltung und Gemeinderat der Gemeinde Marquartstein treiben nach wie vor mit aller Kraft das Projekt zum Neubau von Kindergarten und Grundschule (optional mit Bürgersaal) auf dem ehemaligen Bahngelände nördlich des Marquartsteiner Rathauses voran. Aktuell läuft die Ausarbeitung des Planungswettbewerbs durch die Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB aus München; bereits Mitte März soll dem Gemeinderat die Planungsaufgabe vorgelegt werden. Die Entscheidung zum kombinierten Neubau der Einrichtungen hat der Rat vergangenen Sommer getroffen, nachdem die bereits recht klar umrissenen Pläne zur Sanierung des Kindergartens St. Veit unter anderem aus Kostengründen ad acta gelegt werden mussten.
Ausbau Fernwärme
Der Ausbau des Marquartsteiner Fernwärmenetzes geht auch 2026 weiter, wenn auch in kleinerem Umfang als in den beiden Vorjahren: Voraussichtlich in den Monaten März bis Juni wird der Bereich der nördlichen Pettendorfer Straße zwischen Weßner Hof und Einmündung Enzianstraße ans Netz angeschlossen. Abschließend wird die Asphaltoberfläche der Pettendorfer Straße vom Edeka-Markt aus Richtung Norden erneuert.
Bereits im Herbst 2025 konnte die Wärmeversorgung Marquartstein KU die im südlichen Marquartsteiner Ortsteil Geisenhausen gelegene Chiemgau-Klinik an ihr Fernwärmenetz anbinden; ein wichtiger Schritt, handelt es sich doch um einen Großabnehmer, der erheblich zur Auslastung und künftigen Rentabilität der Marquartsteiner Fernwärmeversorgung beitragen soll.fem