Mehr Bauland für Prutting

von Redaktion

Prutting soll Dorf bleiben, aber gleichzeitig ist mit dem verstärkten Zuzug nach Prutting vom Kindergarten bis zum Friedhof vieles zu klein geworden. Bürgermeister Johannes Thusbaß hat deshalb schon in seinem Wahlkampf die Frage formuliert: Wo wollen wir hin? Ein Entwicklungskonzept zur Gemeindeentwicklung ist abgeschlossen, muss aber jetzt weiter vorangetrieben werden. Eine Gemeindeentwicklung geht aber nur Hand in Hand, so Thusbaß. Deshalb will und sucht er nach wie vor das Gespräch in Ortsteilgesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Aber auch die Jugend soll eingebunden werden: Bei Jungbürgerversammmlungen für die Jüngeren der Gemeinde will man ausloten, was die Jugendlichen bewegt und was sie sich für den Ort wünschen.

Bauland gesucht – wer kennt nicht diesen Slogan. In Wolkering Süd wurde ein Neubaugebiet ausgewiesen. Angedacht sind dort acht Einfamilienhäuser, die Erschließungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Die meisten Häuser befinden sich schon im Bau. Um noch mehr Wohnraum zu schaffen, hat sich der Gemeinderat für ein neues Baulandmodell entschieden, das seit 1. Januar 2024 in Kraft ist.

Das Baulandmodell Prutting sieht vor, dass bei allen Grundstücksverkäufen im Außenbereich die Gemeinde als Käufer auftritt. Nur in Ausnahmefällen könne direkt veräußert werden, doch selbst dann soll die weitere Planung aller etwaigen Bauvorhaben auf dem entsprechenden Grundstück in einem städtebaulichen Vertrag geregelt werden.elk

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