Amerang kann auf eine positive Entwicklung zurückblicken – und das seit Jahren. Die Verantwortlichen haben über Wahlperioden und Parteigrenzen hinweg wichtige Weichen für eine vorausschauende Gemeindeentwicklung gestellt. So wurden im Bereich von Energiewende, Wohnbebauung, Finanzen oder auch Gewerbe immer wieder neue Wege eingeschlagen. Die Gemeinde hat sich damit zu einem attraktiven Lebensort entwickelt, der auch als Gewerbestandort mit rund 1.600 Arbeitsplätzen punktet. Der Blick bleibt also stets nach vorn gerichtet.
Mit der kommunalen Wärmeplanung ist ein weiterer wichtiger Prozess in Gang gesetzt. Ein Puzzlestein daraus und damit zentrales Zukunftsprojekt ist der Aufbau eines Fernwärmenetzes für den Hauptort Amerang. Eine Machbarkeitsstudie dazu hat die Wirtschaftlichkeit bereits belegt und auch die Nachfrage nach Anschlussmöglichkeiten ist gegeben. Das Großprojekt wird die Gemeinde in den kommenden Jahren intensiv begleiten.
Mit dem Satzungsbeschluss für den rund 28 Hektar großen PV-Park nördlich von Asham im Januar wurde eine wesentliche Grundlage geschaffen, um eine nachhaltige, regionale Energieversorgung auf den Weg zu bringen.
Möglichst autarke
Energieversorgung
In Kombination mit Luftwärmepumpen und Hackschnitzeln aus regionaler Forstwirtschaft soll eine nachhaltige, möglichst autarke Energieversorgung entstehen. Die Wertschöpfung bleibt so vor Ort. Bürgerbeteiligung ist ausdrücklich vorgesehen. Aktuell geht es darum, die intensiven technischen Fachplanungen und letztendlich auch ein wirtschaftliches Konzept zu erstellen. Baubeginn könnte mit Erhalt des Förderbescheids vielleicht schon im Frühjahr oder Frühsommer sein, ist aus Verwaltungskreisen zu hören. Laut der kommunalen Wärmeplanung, wären Fernwärmenetze auch in anderen Gemeindeteilen, beispielsweise Evenhausen und Kirchensur, zu überlegen. Dazu soll es demnächst Informationsveranstaltungen vor Ort geben „Für die Zukunft haben wir uns weitere große Ziele gesetzt,“ sagt Bürgermeister Konrad Linner.ca