Bad Endorf entwickelt sich

von Redaktion

Auf einem am nördlichen Ortsausgang gelegenen Areal in Form eines Dreiecks zwischen Wasserburger- und Kreuzstraße sind unter anderem ein Haus für sozialtherapeutisches Wohnen und mehrere Mehrfamilienhäuser angedacht. Der Bebauungsplan konnte 2025 beschlossen werden und zielt auf die Ansiedlung vor allem leistbarer Miet- und Eigentumswohnungen.

Die Entwicklung des Ortszentrums basiert auf dem ISEK. Dieses integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept wurde ab 2015 erarbeitet. Im Dialog mit den Bürgern wurde hierbei die Richtung der zukünftigen Ortsentwicklung festgelegt. Das daraus abgeleitete städtebauliche Sanierungsgebiet steht inzwischen fest. Der Marktgemeinderat hat eine Gestaltungssatzung sowie ein Gestaltungshandbuch entwickelt, das Basis für ein kommunales Förderprogramm ist. Das ISEK hat auch die Tür zur Städtebauförderung geöffnet.

Haus des Gastes
wird saniert

Mit der Städtebauförderung, die durch das ISEK erlangt wurde, wird derzeit das Haus des Gastes als gemeindliches Vorzeigeobjekt saniert und erweitert. Für Bürgermeister Alois Loferer wird damit eines der ortsbildprägenden Gebäude erhalten. Es soll vor allem im Sinne der Ortsgemeinschaft genutzt werden. Der aktuelle Planungsstand sieht einen Veranstaltungssaal im Erdgeschoss vor, der auch Raum für Ausstellungen und Märkte bieten soll. Räume für Gemeinbedarf, das sind Vereins-, Musikschul- und Jugendräume, kommen ins Obergeschoss. Der Jugendtreff zieht ins Dachgeschoss. Hinter dem Gebäude soll ein Platz, eine grüne Oase mit Sitzplätzen und Trinkwasserbrunnen, entstehen. Seit Herbst 2025 ist das Gebäude eingerüstet. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Gebäude im vierten Quartal 2026 bezugsfertig. Loferer sagt, sein Traum wäre es, die Weihnachtsausstellung des Kulturkreises, die im Advent 2025 in das Genusswerk ausgelagert wurde, im Haus des Gastes eröffnen zu können. Rund drei Millionen Euro wird die Sanierung verschlingen. Aber davon werden im Zuge der städtbaulichen Förderung 60 Prozent bei den Außen- und Freianlagen und über 80 Prozent beim Gebäude gefördert.elk

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