Obing stellt die Weichen für die Zukunft

von Redaktion

Die Gemeinde Obing kann auf ein rundum gelungenes Jahr zurückblicken. Zahlreiche Projekte wurden angestoßen oder entscheidend vorangebracht – ein Beleg für eine vorausschauende und kontinuierliche Gemeindepolitik, die auf Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität setzt.

Besonders im Bereich der kommunalen Planungen ist viel in Bewegung. Der Neubau eines Sechsgruppigen Kindergartens sowie der Anbau des Feuerwehrhauses in Frabertsham haben im vergangenen Jahr wichtige Fortschritte gemacht.

Neues Gewerbegebiet

Ein weiterer Meilenstein ist die abgeschlossene Erschließung des neuen Gewerbegebiets. Bereits im Frühjahr soll dort auf der ersten Parzelle mit dem Bau begonnen werden. Noch stehen freie Flächen zur Verfügung, die laut Bürgermeister Sepp Huber bevorzugt an heimische Betriebe vergeben werden sollen – an Firmen, „die zu Obing passen“. Gesucht seien innovative Unternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und die regionale Wertschöpfung stärken. Ein Leitgedanke, der sich wie ein roter Faden durch die Gemeindepolitik zieht.

Das zeigen auch die Investitionen des vergangenen Jahres. So wurde die Fassade der Grundschule erneuert, der Hartplatz mit einem neuen Belag versehen und Photovoltaikanlagen auf dem Schulgebäude sowie auf dem Rathaus installiert. „Wir wollen die Energiewende vor Ort weiterführen – überall dort, wo es finanziell darstellbar ist“, betont Bürgermeister Huber. Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Breitbandausbau
geht voran

Ein Dauerthema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet, ist der Breitbandausbau. Mittlerweile gibt es nur noch wenige graue Flecken im Gemeindegebiet. Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise der Ausbau in Albertaich, Schalkham, Honau und Ornach abgeschlossen. Für dieses Jahr ist die Erschließung von rund 450 Anschlüssen im Wesentlichen in den Bereichen Frabertsham, Pfaffing, Haiming und Ilzham geplant. „Eine gute Infrastruktur ist für eine Gemeinde enorm wichtig“, unterstreicht Huber.

Eine zeitgemäße Internetversorgung gehöre ebenso dazu wie ein gesicherter Schulstandort, gute Kinderbetreuung, ein funktionierendes Straßen- und Verkehrswegenetz, ein vielfältiges Einkaufs- und Handwerksangebot sowie eine verlässliche medizinische Versorgung.

Dass Obing all dies zu bieten hat, darauf ist man im Rathaus stolz. Auch der neue Wertstoffhof mit seinem umfassenden Entsorgungsangebot steigert die Attraktivität der Gemeinde – nicht nur für die Obinger selbst, sondern auch für die Bewohner umliegender Orte. In der Gesamtschau punktet Obing zudem mit einer lebendigen Geschäftswelt, einem aktiven Vereinsleben und einem hohen Freizeitwert. Beste Voraussetzungen also, um auch künftig ein lebens- und liebenswerter Ort zu bleiben. ca

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