1.050 Jahre St. Wolfgang

von Redaktion

An die Feier zum 1050. Geburtstag der Gemeinde im vorigen Jahr werden sich die St. Wolfganger bestimmt gerne erinnern. Das ganze Jahr über gab es Aktionen und Attraktionen. Vereine verbanden ihre Feste mit dem Jubiläum, etwa der Musikverein zum 40-Jährigen im März sowie der Burschenverein zum Zehnjährigen im Mai. Im Mai hat in der Hofmark die Landjugend zusammen mit dem Burschenverein Schwindkirchen einen neuen Maibaum aufgestellt. Für gute Stimmung sorgte im April das Sternschnuppe Familien-Konzert mit Werner Meier und Margot Sarholz. Die geschichtlichen Zusammenhänge zum Namensgeber der Gemeinde mit Gründung derselben vermittelte eine Wanderausstellung der Erzdiözese München mit dem Titel „Heiliger Wolfgang“, sowie ein historischer Foto- und Filmabend.

Sehr unterhaltsam bot sich das Bürger-Festival im September an der Goldachhalle den Besuchern dar. Zwei Bühnen mit viel Musik, außerdem Essen, Trinken und jeder Menge Aktion auch für Kinder ließen bei den Feiernden schon einmal die Frage aufkommen, weshalb so etwas nicht jedes Jahr möglich sein sollte.

Als Höhepunkt kristallisierte sich der Festgottesdienst mit Kircherl-Wallfahrt im September heraus. Über 30 Modelle der Gotteshäuser, teilweise extra dafür angefertigt und auch aus umliegenden Gemeinden zogen auf Kutschen durch den Ort. Weihbischof Wolfgang Bischof spendete den Segen. Mit einer Urkunde ist dieses Jubiläum ganz aktuell festgehalten worden.

Bürgermeister Ullrich Gaigl zeigte sich abschließend sehr zufrieden nicht nur mit dem Ablauf und dem Zuspruch zu den Veranstaltungen im Festjahr, sondern auch mit der Hilfsbereitschaft und dem Zusammenhalt der vielen Ortsvereine und der Freiwilligen, die sich daran beteiligt hatten.

Auf der Zielgeraden des Jubiläumsjahres folgten der Gartlertag, das Herbstkonzert des Musikvereins und der Christkindlmarkt. Zum Jubiläum waren 13 von 20 Christkindl der letzten Jahre der Einladung gefolgt und vom aktuellen Christkind Julia Neuhäuser begrüßt worden. Der heilige Wolfgang hatte zu seiner Zeit in Regensburg die Schule mit den Domspatzen mit ins Leben gerufen, was lag also näher als diesen weltbekannten Chor einzuladen. Über 600 begeisterte Besucher hörten sich das Konzert der Regensburger Domspatzen in der Goldachhalle an.

Die Legende
der Ortsgründung

Der Weg nach Österreich führte den Regensburger Bischof Wolfgang um das Jahr 975 durch das Goldachtal. Hier erfuhr er von der Not der Bevölkerung bedingt durch zu wenig Wasser. Der Überlieferung nach legte der Bischof nach einem Gebet und einem geschickten Wurf mit einer Hacke in Richtung Tal eine Trinkwasserquelle frei. Da befindet sich heute die Kirche. Der heilige Wolfgang setzte sich stets für Reformen ein und mochte die Menschen, vor allem ärmere. Er gilt in der katholischen Kirche als Schutzheiliger bei allerlei Krankheiten bei Mensch und Tier, außerdem bei Feuer und schlechtem Wetter.kg

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