Für das Haushaltsjahr 2026 sind in Haag Investitionen in Höhe von rund 11,25 Millionen Euro vorgesehen, bei einer geplanten Kreditaufnahme von knapp 5,9 Millionen Euro. Bürgermeisterin Sissi Schätz betont, dass erfahrungsgemäß nicht alle Kredite ausgeschöpft werden und die Jahresrechnungen regelmäßig besser ausfallen als prognostiziert.
Die aktuell angespannte wirtschaftliche Lage ist auch in Haag spürbar. Um die Belastung möglichst gering zu halten, hat die Gemeinde die Gewerbesteuer seit Jahren bei 340 Prozent stabil gehalten und achtet, laut Bürgermeisterin Sissi Schätz auf moderate Gebühren – etwa für Kindergärten oder den Eintritt ins Hallen- und Freibad. So kostet eine Familientageskarte fürs Freibad weiterhin nur fünf Euro. Die Finanzlage der Gemeinde ist laut Kämmerei als geordnet aber angespannt zu bewerten. Sowohl die Einkommensteuerbeteiligung als auch die Gewerbesteuer entwickeln sich stabil bis steigend.
Besonders erfreulich war die Einnahmensituation 2025: Mit 7,2 Millionen Euro erreichte die Gewerbesteuer einen Höchststand, hinzu kamen knapp fünf Millionen Euro aus der Einkommensteuerbeteiligung. „Dank dieser positiven Entwicklung startet Haag mit einem finanziellen Plus ins nächste Haushaltsjahr und hat ein solides Fundament für weitere Investitionen in die Zukunft der Gemeinde“, freut sich die Bürgermeisterin. Die Verschuldung lag 2025 bei rund 8,6 Millionen Euro. Davon entfallen 3,44 Millionen Euro auf die Marktgemeinde und 5,22 Millionen Euro anteilig auf die Schulden des Schulverbands. ca