Noch stehen die Bauzäune, doch am Erweiterungsbau der Stadtsing- und Musikschule ist deutlich zu sehen: Der Anbau ist nahezu fertiggestellt. Im Inneren laufen nur noch wenige Restarbeiten. Bereits in den Faschingsferien wurde die IT-Infrastruktur fertiggestellt, damit die neuen Räume technisch vollständig genutzt werden können. So können erste Bereiche des Erweiterungsbaus bereits in Betrieb gehen, während im Bestandsgebäude parallel noch einzelne Renovierungsarbeiten erledigt werden.
Offizielle
Einweihung
Ein besonderer Termin steht ebenfalls schon fest: Am 24. April ist die offizielle Einweihung vorgesehen. Die Stadt möchte den Erweiterungsbau in einem feierlichen Rahmen eröffnen. Bei einem Empfang mit allen Beteiligten, begleitet von musikalischen Beiträgen aus der Musikschule, soll der Anbau offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
Infotag im
Frühsommer
Darüber hinaus soll es im Frühsommer eine weitere Gelegenheit geben, den Neubau kennenzulernen: Beim jährlichen Infotag können Interessierte den Erweiterungsbau besichtigen. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien, sondern an alle, die sich für die Entwicklung der Musikschule und die Aufwertung des Standorts interessieren.
Harmonisches
Erscheinungsbild
Gebaut wird am Erweiterungsbau seit Herbst 2024. Auslöser für das Projekt waren vor allem der zunehmende Platzmangel und die fehlende Barrierefreiheit im Bestandsgebäude. Mit dem Neubau soll die Musikschule nicht nur funktional gestärkt werden, auch architektonisch setzt der Erweiterungsbau Akzente: Der Anbau ist als eigenständiger, klar gegliederter Baukörper konzipiert, der sich harmonisch in das Erscheinungsbild der umliegenden Gebäude einfügt.
Die neuen Flächen sollen vor allem bessere Nutzungsmöglichkeiten schaffen, etwa für Unterricht, Proben und kleinere Veranstaltungen. Damit können Abläufe entlastet und Angebote flexibler geplant werden, was sich sowohl im Unterrichtsbetrieb als auch bei internen Veranstaltungen bemerkbar machen dürfte.
Für Kolbermoor ist das Vorhaben damit mehr als ein Bauprojekt: Der Erweiterungsbau wird als Beitrag zur kulturellen Infrastruktur gesehen und gilt zugleich als Standortfaktor für Familien in einer wachsenden Stadt. frt