Schützen, bewahren, sichern – mit diesen Begriffen sind die Aufgaben beschrieben, in die so gut wie alle Kommunen im Landkreis den Großteil ihres Budgets investieren. Das Problem dabei: Für den normalen Bürger ist auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen, was alles im Hintergrund passiert. Ein gutes Beispiel sind die Arbeiten an der Alpenstraße und am Oberfeldweg: Hier ist die Kanalisation komplett saniert worden. Ein Riesenaufwand, der beim Anblick der Baustelle nicht gleich ersichtlich ist.
Eindrücklicher sieht es bei der Erneuerung der Straßendecke aus, die in der Alpentraße schon durchgeführt wurde, und für den Oberfeldweg in diesem Jahr noch ansteht. Hier sieht man das Ergebnis und kann sich über die neue, perfekte Straßenoberfläche freuen.
Die Maßnahmen in Alpenstraße und Oberfeldweg sind noch nicht abgeschlossen, sodass auch noch keine Abschlussrechnung vorliegt. Für die bisherigen Arbeiten, die Erneuerung der Kanalisation und der Straßendecke, sind Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro entstanden.
Gute Planung
erfordert Zeit
Und mit den Kosten allein ist der Aufwand, der hinter einem solchen Vorhaben steckt, nur teilweise beschrieben. Denn in der Gemeindeverwaltung bemüht man sich, möglichst Mehrfachnutzen aus solchen Projekten zu ziehen. Das erfordert jede Menge Vorüberlegungen und Planungsleistung. Ein Beispiel dafür ist die Teilerneuerung des Gemeindehauses, ein Vorhaben, das eng mit der Erneuerung des Oberfeldwegs verknüpft ist.
Das Gemeindehaus wird straßenseitig eingekürzt, um im Zuge des neuen Straßenbelags auch Platz für einen vernünftigen Gehsteig zu schaffen. Der ist angezeigt, da sich Kindergarten, Kindergrippe, Schule und ein Mehrgenerationenhaus in unmittelbarer Nähe befinden. Im Zuge dieser Bauarbeiten wird auch das Dach angehoben, um weiteren Wohnraum zu schaffen. Ende des Jahres sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein.
Ziel der Gemeinde ist es, dass möglichst alle notwendigen Vorhaben effizient ineinandergreifen, um so am Ende Kosten zu sparen. jt