Eine Terrasse soll vor allem eines sein: ein Ort zum Entspannen. Damit sie nicht ständig Arbeit macht, lohnt sich schon bei der Planung der Blick auf pflegeleichte Materialien, robuste Möbel und eine kluge Bepflanzung. Wer auf die richtigen Elemente setzt, spart Zeit bei Reinigung und Pflege – und kann den Sommer entspannter genießen.
Bei den Böden sind vor allem Feinsteinzeugplatten, WPC-Dielen oder große Betonplatten beliebt. Feinsteinzeug gilt als besonders unempfindlich gegen Flecken, Feuchtigkeit und Moos. WPC, ein Verbundstoff aus Holzfasern und Kunststoff, wirkt wohnlich, muss aber im Vergleich zu echtem Holz deutlich seltener behandelt werden. Auch großformatige Platten sind praktisch, weil weniger Fugen entstehen, in denen sich Schmutz und Unkraut sammeln können.
Für Terrassenmöbel empfehlen sich Materialien wie Aluminium, Kunststoffgeflecht oder wetterfester Kunststoff. Sie sind leicht zu reinigen, rosten nicht und können meist einfach mit Wasser gesäubert werden. Damit die Terrasse schnell und unkompliziert frei gemacht werden kann, sind leichte sowie stapelbare oder klappbare Möbel eine gute Wahl. Polster sollten mit abziehbaren, waschbaren Bezügen gewählt oder in einer Aufbewahrungsbox verstaut werden.
Auch bei der Bepflanzung gilt: weniger Aufwand, mehr Wirkung. Ideal sind Pflanzen, die wenig Laub, Nadeln oder Blüten abwerfen. Gräser, Lavendel, Rosmarin oder immergrüne Kübelpflanzen wie Buchs-Alternativen und kleine Olivenbäumchen sorgen für Struktur und mediterranes Flair, ohne ständig Schmutz zu verursachen. Wer zusätzlich auf schlichte Pflanzgefäße und eine reduzierte Auswahl setzt, schafft eine Terrasse, die nicht nur schön aussieht, sondern auch dauerhaft pflegeleicht bleibt.